In dieser Ausgabe

Editorial

Dossier

(5) Die 2000-Watt-Gesellschaft

Das sympathisch anmutende Experiment, im Zuge der CO2-Reduktion den Energieverbrauch auf 2’000 Watt pro Kopf zu senken, entpuppt sich als Festival des Dirigismus und als Versuch, die Lebensweise der modernen Industriegesellschaft einer romantischen Verblendung auszusetzen.

(8) Ressourcen – bewirtschaften statt rationieren

Welche Welt- und Menschenbilder stehen hinter den Ideen, die eine nachhaltige Ressourcennutzung propagieren? Es lassen sich drei Grundtypen unterscheiden: die Welt als Schöpfung Gottes (theozentrisches Weltbild), die Welt als Naturereignis (physiozentrisches Weltbild) und die Welt als Biotop des Menschen (anthropozentrisches Weltbild).

C.G. Jung und die Archetypen
C.G. Jung und die Archetypen

Am Anfang von C. G. Jungs Psychologie standen die in Zürich durchgeführten Assoziationsstudien. In ihnen fand Jung die Idee der Verdrängung von Sigmund Freud voll und ganz bestätigt. Bald begann sich sein Denken jedoch vom individualgeschichtlichen Kontext zu lösen. Jung entwickelte das Konzept der Archetypen, die er als Strukturelemente menschlicher Phantasietätigkeit verstand.

Kommunikatives Paradies, kognitive Hölle

Bedeutet die Vielfalt der Sprachen eine Vielfalt des Denkens? Und würde eine Universalsprache uns eine Gemeinsamkeit im Denken ermöglichen, die fortan ein harmonisches Zusammenleben ohne kommunikative Missverständnisse ermöglicht? Ein Plädoyer für die Pluralität und für die Pflege der eigenen wie die Kenntnis anderer Sprachen.

Kultur