Dossiers

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«2023» ( 5 Artikel )
«Was es heute braucht, sind konkrete und umsetzbare Lösungen für sich abzeichnende Probleme. Ein Denken nicht in Quartalszahlen, sondern in Jahren und Jahrzehnten. Und den Mut, die Zukunft wirklich zu gestalten. Das Dossier soll dazu konstruktive Ansätze liefern.» — Remy Reichmuth
«Abenteuer Armenien» ( 11 Artikel )
«Armenien ist ein europäisches Land, sieht sich als postsowjetisches Transitionsland jedoch mit weit komplexeren innen- und aussenpolitischen Herausforderungen konfrontiert. Ein Blick in die Gegenwart dieses an Kultur und historischer Erfahrung reichen Landes ist lohnend; vielleicht weckt dieses Heft die Reiselust seiner Leserinnen und Leser?» — Dr. Dr. Philipp Egger
«Abenteuer Georgien» ( 20 Artikel )
Der Kleinstaat im Südkaukasus hat sich in kürzester Zeit radikal reformiert, ist mithin ein unglaubliches Experiment in Realzeit. Wenn der klassische Liberalismus eine Zukunft in der Gegenwart hat, dann vielleicht hier. Wir haben Georgien besucht und seinen Bewohnern zugehört, Taxifahrern, Winzern, Unternehmern, Historikern, Künstlern – und auch dem Präsidenten.
«Altersvorsorge» ( 8 Artikel )
«Bei der Debatte um die Reform der 
Altersvorsorge gab es schon viele 
Lösungsansätze. Bis heute 
ohne Resultat. Als BVG-Sammel­stiftung, die den Versicherten ein 
Leistungs­versprechen abgibt, haben 
wir gehandelt und den Umwandlungssatz zwecks Vermeidung der 
ungewollten Umver­teilung zwischen 
Erwerbs­tätigen und Rentnern der 
Realität angepasst. Wann aber 
orientiert sich der Gesetz­geber 
endlich an der demografischen 
Entwicklung und nicht an politischen 
Opportunitäten?» — Marco Betti, Geschäftsführer der Valitas-Sammelstiftung BVG
«Auf ins Ausland!» ( 8 Artikel )
Die Exporte, vor allem auch der kleinen und mittleren Unternehmen, leisten einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz. Dafür, dass auch in Zukunft neue Märkte erschlossen werden können, engagiert sich die Commercial Diplomacy. Was von ihr erwartet wird und welche Veränderungen in der Ausrichtung der diplomatischen Vertretungen zur Diskussion stehen, lesen Sie in diesem Dossier.
«Bankenplatz Schweiz» ( 7 Artikel )
«Der Finanzplatz Schweiz muss drei Herausforderungen bewältigen: Erstens muss das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewonnen werden. Zweitens müssen umfassende, auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Finanzlösungen in Schweizer Qualität angeboten werden. Drittens sind die Regulierungsanforderungen effizient umzusetzen und die Prozesse schlank zu gestalten.» — Martin Gafner
«Big Data und KI» ( 10 Artikel )
«Neubau des Turms zu Babel: Bereits in fünf Jahren werden wir über hocheffiziente Übersetzungsmaschinen — mit Miniaturhörgerätchen in unserem Ohr — mehrsprachige Konversationen in Echtzeit über die ganze Welt hinweg führen können. Die Sprachgrenzen werden verschwinden, und das ist nur eine von sehr vielen gesellschaftlichen Implikationen des technologischen Fortschritts. Wie gehen wir damit um?» — Konrad Hummler
«Bitcoin & Co.» ( 11 Artikel )
«Kryptowährungen halten die Finanzwelt in Atem und ­machen Anleger nervös. Welchen Einfluss sie letztlich haben werden, ist noch offen – klar ist aber: Kryptowährungen sind nicht nur Spekulations­objekte, sondern bieten auch enorme Chancen. Nutzen wir sie ­produktiv und betrachten sie nicht länger als Bedrohung!» — Eric Lütenegger und Georges Bindschedler
«Brüchige Identitäten» ( 9 Artikel )
«Die freiheitlichen Ordnungen der westlichen Welt befinden sich in einer Identitätskrise. Aus dieser herauszufinden, erfordert verantwortliche Führung, die den tiefgreifenden globalen Veränderungskräften ideologischer, technologischer und demographischer Natur Rechnung trägt und den Verlockungen identitätspolitischer Argumente widersteht.» — Andreas R. Kirchschläger
«CH & EU» ( 10 Artikel )
Sag mal, wie hältst du’s mit der EU? Es ist eine der helvetischen Schicksalsfragen, die das Land seit dem Nein des Stimmvolkes zum EWR-Beitritt im Jahre 1992 in Bann hält. Seit Jahr und Tag schreiben in den «Schweizer Monatsheften» Autoren mit spitzer Feder zu diesem Thema. Nun beleben wir, zusammen mit dem Thinktank Avenir Suisse, die Debatte neu.
«China» ( 13 Artikel )
«Wir erleben eine Konstellation von welthistorischer Bedeutung und hohem Seltenheitswert: den Aufstieg und den wahrscheinlichen Niedergang von Hegemonen. Der Ausgang dieses Prozesses ist offen. Umso entscheidender ist es, sich intellektuell den Überblick zu verschaffen.» — Konrad Hummler
«Denkcodes» ( 12 Artikel )
«Vor 40 Jahren wurde ich oft gefragt: ‹Was studieren Sie? Informatik? Was ist das denn?› Inzwischen bestimmt die Informationstechnologie die meisten Bereiche unseres Lebens. Wie keine andere Technologie je zuvor breitet sie sich immer noch rasant in die noch übrigen Bereiche aus und verdoppelt ihre Leistungsfähigkeit alle zwei Jahre. Ein Blick darauf, wie die Informationstechnologie unser Leben verändert und was sie uns in Zukunft bringen wird.» — Matthias Kaiserswerth
«Die Ernährung von morgen» ( 10 Artikel )
«Die Ernährungsproblematik stellt uns vor die vielleicht komplexeste Herausforderung unserer Zeit. Wie der Wohlstandsmensch sich ernährt, steuert die Landwirtschaft, hat Konsequenzen für das Klima, ist Mitursache für Krankheit und Armut. Wie können wir heute und in Zukunft für immer mehr Menschen gesunde Lebensmittel wirklich nach­haltig herstellen?» Viktoria Schmidheiny Präsidentin Avina Stiftung
«Embargo» ( 7 Artikel )
Embargos sind Spielball vieler Interessen. Sie demonstrieren Entschlossenheit und Führungsstärke, sollen zeigen, dass auf die oft moralische Entrüstung über die Verfehlungen anderer Staaten auch Taten folgen. Dann wieder sind sie theatralische Drohung oder Alibiübungen.
«Energiewende - wohin?» ( 7 Artikel )
«Die Energiewende ist für die Schweiz ein sinnloser Subventionswettbewerb vorab mit Deutschland. Wer den Preis bezahlt? Wie zumeist in aktuellen Debatten: die kommenden Generationen. Sie haben keine politische Stimme. Dennoch wäre eine Abstimmung zur obrigkeitlich diktierten Energiewende ein Gebot der Stunde.» — Georges Bindschedler
«Enteignung: Die sanfte und die harte Tour» ( 7 Artikel )
«Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Dass irgendwann und irgendwie saniert wird und dass dies mit grossen wirtschaftlichen Einbussen für irgendwen verbunden sein wird, ist heute offensichtlich. Der zeitliche Aufschub dieser Operation hat aber auch ganz gravierende gesellschaftliche Implikationen: Positive: Wir gewöhnen uns ans Unabänderliche. Das Risiko von Schock, Chaos und Revolution scheint kontrollierbar. Negative: Unternehmertum wird vor lauter ‹corporate governance› mumifiziert, und die persönliche Freiheit kommt unter die Räder einer ausser- und überstaatlich agierenden Bürokratie.» — Hans-Dieter Vontobel
«Ethisch investieren» ( 7 Artikel )
«Wer investiert, handelt. Wer investiert, ob als Finanzinvestor oder Philanthrop, trägt zur nachhaltigen Sicherung des Wohlstandes unserer Gesellschaften bei. Jeder Investor hat deshalb eine ethische Verantwortung. In dieser Erkenntnis steckt politischer, wirtschaftlicher und kultureller Sprengstoff, der uns alle angeht.» — Eric Lütenegger
«Europa — Zukunft eines Kontinents» ( 8 Artikel )
«Zusammenleben in Frieden, Freiheit, ungestörter Vielfalt bei wirtschaftlichem Wohlergehen. Die Europäische Union in ihrer heutigen Form ist, trotz anderslautender Bekundungen, allerdings kein Garant (mehr) dafür. Sie ist heute überdehnt in vielerlei Hinsicht und missachtet ob der daraus resultierenden politischen Überforderung ihre hehren Grundsätze. Intellektuelles Abseitsstehen oder strukturkonservative Voreingenommenheit wären angesichts dieser Entwicklung unverantwortlich.» — Konrad Hummler
«Europa, gerne. EU, nein danke! » ( 8 Artikel )
Auch wenn einige unserer Volksvertreter ihre EU-Begeisterung in ihrem Herzen bewahrt haben mögen, so wagen sie es kaum mehr, sie offen auszusprechen. Die Mehrheit der Vertretenen ist in den letzten Jahren zunehmend EU-skeptisch geworden. Ein kritischer Blick auf das politisches Gebilde EU, das widersprüchlich, zentralistisch, bürokratisch und demokratisch kaum legitimiert ist.
«Fit für die neue Welt(un)ordnung» ( 8 Artikel )
«Die liberale Weltordnung steht an einem Wendepunkt. Mit dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht, der technologischen Revolution und neuen Formen asymmetrischer Bedrohungen müssen wir uns auf einen längeren Zeitraum aussergewöhnlicher Unsicherheit einstellen – und als Schweiz (wieder) lernen, unsere eigenen Stärken zur Geltung zu bringen.» — Andreas R. Kirchschläger
«Föderalismusdebatte» ( 6 Artikel )
Der Föderalismus ist nicht einfach das Gegenprinzip zum Zentralismus. Er vermittelt vielmehr zwischen dem Zentralismus und dem Partikularismus. Er versucht, die Vorteile beider Tendenzen zu verbinden und die Nachteile zu vermeiden, läuft aber auch permanent die Gefahr aller Kompromisslösungen: dass die Kompromisskosten steigen, während der Nutzen sinkt.
«Freiheit, die wir meinen» ( 7 Artikel )
Es wird viel, über vieles und oft laut geredet. Dabei sind wir neuen Gefahren ausgesetzt. Gefahren, welche unsere freie Rede und damit unsere innere Freiheit zur Bildung einer eigenen Meinung beeinträchtigen oder gar lähmen; wir begegnen heute Themen, die wie Minenfelder auf unserem Weg liegen. Ein falsches Wort, ein Schritt zu viel können zum Tod führen – zum «Mundtod».
«Gläserne Decken und Böden» ( 10 Artikel )
«Sind nicht jeder Gesellschaft Ungleichheiten inhärent? Die Autoren dieses Dossiers legen den Finger bei der Beantwortung der Frage auf störende Privilegien und fehlende Chancengleichheit, die Teilen einer Gesellschaft den sozialen Aufstieg verwehren können. Das ist wichtig, denn Liberale sind aufgerufen, stets gut zu prüfen, für welche Ideale sie sich im Kampf für die sogenannte Chancengleichheit auf die Barrikaden begeben – es könnten die falschen sein.» — Hans-Dieter Vontobel
«Gutes besser tun» ( 9 Artikel )
Missbrauch, Missmanagement und oft auch blosses Unwissen in der Stiftungsszene – die Probleme sind bekannt. Mit dem «Swiss Foundation Code» hat die Branche sich nun selbst Regeln gegeben, die sicherstellen sollen, dass Fördergelder in Zukunft mit möglichst geringem Reibungsverlust ihrem gemeinnützigen Zweck zufliessen.
«Inspiring Europe» ( 9 Artikel )
Dass in Europa kleinräumig, zum Teil auch kurzfristig und in grosser Vielfalt politische, wirtschaftliche und kulturelle Lebensformen praktiziert wurden, hat eine Fülle von Erfahrungen entstehen lassen, die von der übrigen Welt nicht ohne Nachteile ignoriert werden können. Die vielfältigen Beiträge dieses Dossiers geben einen Einblick in diesen Fundus.
«Knappes Wasser» ( 9 Artikel )
Die globale wirtschaftliche Verflechtung hat längst zu einer internationalen Ressourcenverflechtung geführt, bei der sich wasserreiche und wasserarme Länder gegenüberstehen. Der Kampf ums Wasser bildet einen der wichtigsten Schauplätze, auf denen alle Länder gemeinsam kooperative Lösungen suchen müssen.
«Konkurrenz für den Leviathan?» ( 8 Artikel )
«Ist unsere heutige Staatenwelt noch zeitgemäss? Angesichts der weltweit fast im Monatstakt zerfallenden Staaten und einer Autokratisierungstendenz auch in sogenannten Demokratien ist diese Frage hochaktuell. Derweil erhöht die zunehmende Arroganz des politischen Establishments die Nachfrage nach Alternativen noch. Aber wie sehen diese aus? Wie tauglich sind sie schon? Und: Wie tauglich werden sie morgen sein?» — Georges Bindschedler
«Kulturförderung» ( 9 Artikel )
Kulturwirtschaft ist eine boomende Branche, bei der staatliche Interventionen möglicherweise mehr schaden als nützen. Die klassische Kulturpolitik könnte sich angesichts dieser Entwicklung wieder vermehrt auf die Pflege des kulturellen Erbes konzentrieren, ohne sich in den Wettbewerb um die Gunst des Publikums einzumischen.
«Macht der Ressourcen» ( 9 Artikel )
Das Erlebnis der Knappheit gehört zur condition humaine. Eine wachsende Weltbevölkerung ist mit der Endlichkeit natürlicher Ressourcen konfrontiert. Der Kampf um knappe, begehrenswerte und deshalb wertvolle Güter, seien es Rohstoffe, Naturprodukte oder Artefakte, ist ein Leitmotiv der Menschheitsgeschichte.
«Macht» ( 11 Artikel )
«Die Digitalisierung, die wir heute erleben, stellt alles auf den Kopf. Tesla und Airbnb sind nur zwei Beispiele für digitalisierte Firmen, die vor zehn Jahren noch nicht existierten, inzwischen jedoch zu weltweit beachteten, gar gefürchteten Akteuren in ihren jeweiligen Wirtschaftssektoren herangewachsen sind. Es kommt einiges auf uns zu!» — Heinz Karrer
«Preis der Gerechtigkeit» ( 7 Artikel )
Wenn in diesem Dossier nach dem Preis der Gerechtigkeit gefragt wird, so könnte der Eindruck aufkommen, auch die Gerechtigkeit werde damit zur käuflichen Handelsware degradiert. Aber wer die Dinge nicht nur beim Wort nennt, sondern den Worten auch umfassendere Bedeutungen zutraut, wird nicht daran Anstoss nehmen, wenn auch im Zusammenhang mit sozialen Fragen von Kosten und Nutzen, von Angebot und Nachfrage und eben auch vom Preis die Rede ist.
«Raus aus der Armut! – Mikrokredite» ( 8 Artikel )
Wer in Entwicklungs- und Schwellenländern kleine Kredite von weniger als 100 US-Dollar vergibt, braucht in der Tat ein gerüttelt Mass an Vertrauen. Denn die Empfänger der Mikrokredite können keine andere Sicherheit vorweisen als ihren guten Willen, das geborgte Geld inklusive Zinsen zurückzuzahlen. Aber mit dem Vertrauen ist es wie mit der Freiheit: man muss es anderen zumuten. Vertrauen schafft Vertrauen.
«Rückkehr der Patrons?» ( 6 Artikel )
«Mit der Finanzkrise wurde mir bewusst, wie wichtig die von Familienunternehmen gepflegten Werte sind. Freiheit und Verantwortung gehören ebenso zusammen, wie Entscheid und Haftung. Politik und Wirtschaft können von Familienunternehmen einiges lernen – auch und gerade, wie sich übergeordnete Ziele langfristig und verantwortungsvoll verfolgen lassen.» — Remy Reichmuth
«Schöne neue Arbeitswelt» ( 6 Artikel )
«Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie leben vom Engagement der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dabei verändert sich die Arbeitswelt ständig. Und es zeichnet sich ab: Der Mensch mit seinem Wissen und seinen Ideen wird immer wichtiger. Immer wichtiger wird darum auch die persönliche Befriedigung, die die Arbeit dem Menschen gibt.» — Georges Bindschedler
«Schweizer Armee» ( 8 Artikel )
«Braucht es die Schweizer 
Milizarmee noch? Mehr 
denn je! Sie stärkt die 
Glaubwürdigkeit unseres 
Bundesstaates, muss aber 
auch einsatzbereit und 
gut ausgerüstet sein. 
Ausserdem braucht es 
Bereitschaft zu inter­-
nationaler Kooperation, 
und zwar im Sinne 
der Wahrung unserer 
Interessen.» — Georges Bindschedler
«Souveränismus & Mondialismus» ( 9 Artikel )
«Die begriffliche Unterscheidung zwischen wirtschaftlicher Globalisierung und politischem ‹Mondialismus› ist genauso wichtig wie jene zwischen rückwärtsgewandtem Nationalismus und einem kritischen ‹Souveränismus›, der darauf vertraut, dass inner- und überstaatliche ‹Rule of Law› am besten dort gedeiht, wo Regeln in demokratischer Weise festgelegt werden.» — Konrad Hummler
«Staat & Kirche» ( 10 Artikel )
«In Jahr zwei nach dem grossen 
Reformationsjubiläum ringen 
die christlichen Kirchen und andere 
Glaubensgemeinschaften weiterhin 
um politische Macht, Anerkennung, 
Einfluss und das Geld des Steuer
zahlers – mit erstaunlichem Erfolg. 
Zeit also, die gleichermassen 
von liberal-aufklärerischen Idealen 
wie biblisch fundierten Grundsätzen 
abgeleitete Forderung nach einer 
strikten Trennung von Kirchen und Staat wieder in Erinnerung 
zu rufen.» — Hans-Dieter Vontobel, Präsident der Vontobel-Stiftung
«Stresstest» ( 6 Artikel )
«In schwierigen Zeiten brauchen wir eine Politik, die Menschen genügend Freiräume lässt, um riskante Herausforderungen zu suchen – und nach Niederlagen immer wieder von neuem aufzustehen. So wird ein Wachstum gefördert, das Individuen und Gesellschaft langfristig vorwärts bringt.» — Georges Bindschedler
«Wie regieren?» ( 8 Artikel )
Gegengeschäfte – eigentliche Kuhhändel – prägen inzwischen die Politik der Schweiz. Die Bürger wissen dies eigentlich, und viele äussern auch ihren Unmut darüber. Dennoch verfolgen sie voller Spannung das Schauspiel im Bundeshaus, das die Medien inszenieren helfen. Das Spektakel mag unterhaltend sein, aber es bringt niemanden weiter.
«Wir Menschenfreunde» ( 10 Artikel )
«Seit der Jahrtausendwende erlebt das Schweizer Stiftungswesen eine historisch einmalige Dynamisierung. Immer mehr Menschen spüren: Geben macht glücklich. Klar ist aber auch: bei unbedachtem oder unbedarftem Vorgehen bleiben Philanthropinnen und Philanthropen nicht nur ohne Wirkung, sondern können sogar Schaden anrichten.» — Thomas Sprecher
«Wissenschaftsdiplomatie» ( 6 Artikel )
«Zwar hat heute die neue Schweizer Wissenschaftsdiplomatie ihr Wirkungspotential noch längst nicht ausgeschöpft. Aber auch wenn sie inhaltlich überzeugt, muss sie sich erst noch in ihrer Andersartigkeit durchsetzen, damit sie ihre sperrige Impulskraft nicht zugunsten einer geschmeidigen Verwaltungskonformität verliert.» — Dr. Philipp Egger
«Zahlenwahn» ( 7 Artikel )
Zahlen sind gefragt: immer neue, immer genauere, immer bessere Zahlen. Mehr denn je erscheint auch der Sozialwissenschafter heute als Zwillingsbruder des Naturwissenschafters; mehr denn je wird das mathematische Instrumentarium auch für ihn zum passage obligé auf dem Weg zur vermeintlich gesicherten, eben wissenschaftlichen Erkenntnis. So weit und so aggressiv hat die Methode sich emanzipiert, dass ihre Angemessenheit im Verhältnis zum untersuchten Gegenstand nicht mehr leicht zu ermitteln ist.
«Zukunft der Freiheit» ( 5 Artikel )
«Es gilt die Reaktionsfähigkeit unserer freiheitlichen Institutionenordnung auf eine Reihe sich überlagernder Schocks zu stärken und das Feld nicht den Ideologen, Identitätspolitikern und Demagogen aller Art zu überlassen, die vermeintliche Patentlösungen anbieten und sich so zu Erfüllungsgehilfen der erklärten Feinde der Freiheit machen.» — Andreas R. Kirchschläger