Urs W. Schoettli

war bis 2009 für die NZZ als Korrespondent in Delhi, Hongkong, Peking und Tokio tätig. Heute ist er Kolumnist und selbständiger Asienberater mit Sitz in Tokio und Mumbai.

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Urs W. Schoettli

Pass pour tous

Der Nationalstaat gilt neuerdings wieder als zukunftsträchtiges Gebilde. Zu Unrecht. Jeder Bürger hat verschiedene Herkünfte und Zukunftsoptionen. Besser als Diskussionen über Schweizer Volkszugehörigkeit wäre die Schaffung eines globalen Markts für Pässe.

Mit den Füssen abstimmen
Bild: Hanspeter Schiess
Mit den Füssen abstimmen

Die grossen asiatischen Räume und Reiche unterscheiden sich so tiefgehend voneinander wie Europa, Afrika und der Mittlere Osten zusammen. Entsprechend vielfältig ist auch, wie die einzelnen Zivilisationen in der jahrtausendealten Geschichte mit Immigration, Auswanderung und Integration umgegangen sind. Die unterschiedlichen Erfahrungen spiegeln sich heute in der Einwanderungs- und Bevölkerungspolitik der modernen asiatischen Nationalstaaten wider.