Über den «Schweizer Monat»

Über den «Schweizer Monat»

Der «Schweizer Monat» ist das Debattenmagazin für Politik, Wirtschaft und Kultur aus Zürich. Seit 1921 pflegt er den freiheitlichen Wettbewerb der Ideen unter den besten Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und der ganzen Welt.

Details zur Erscheinungsweise, Auflage und Anzeigenpreise finden Sie in unserer Media-Dokumentation.

Und unseren kostenlosen Newsletter können Sie hier abonnieren.

Unser Team

Ronnie Grob, Chefredaktor

Ronnie Grob, *1975 in Schlieren, ging nach einer kaufmännischen Ausbildung oft auf Reisen. Während vieler Jahre arbeitete er in Büros, bis er entdeckte, dass er auch schreiben kann, um Geld zu verdienen. Als Blogger schrieb er für Bildblog.deMedienwoche.ch und Presseverein.ch. Nach neun Jahren als freier Journalist in Berlin war der «Schweizer Monat» in Zürich 2016 seine erste feste Print-Station, seit August 2019 ist er Chefredaktor. Kürzeres von ihm zu lesen gibt's auch auf Twitter, Facebook, LinkedIn und Ronniegrob.comTelefon + 41 44 363 70 14

E-Mail senden

Milosz Matuschek, Redaktor Politik & Wirtschaft / Stv. Chefredaktor

Milosz Matuschek ist Blockchain-Unternehmer, Publizist und Speaker. Der promovierte Jurist unterrichtete mehrere Jahre Deutsches Recht und Rechtsvergleichung an der Pariser Sorbonne und schreibt seit über 15 Jahren für deutschsprachige Publikationen (u.a. Cicero, Brandeins, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, NZZ). Zuletzt veröffentlichte Milosz Matuschek Bücher über Blockchain («Kryptopia») sowie die Generation Y («Generation Chillstand»). Seit September 2019 ist er stellvertretender Chefredaktor beim «Monat». Telefon + 41 44 361 26 04

E-Mail senden

Stephan Bader, Kulturredaktor

Stephan Bader ist freier Journalist und Kulturredaktor beim «Schweizer Monat». Seit er als Erstgeborener zeitgleich mit seinen Geschwistern ins Bett musste, liest er vorm Einschlafen – etwa Fjodor Dostojewski, Maurice Chappaz und Michael Fehr. Dass mit dem Nobelpreis für Bob Dylan auch Songtexte offiziell zu Literatur erklärt wurden, findet er begrüssenswert. Stephan Bader hat in Fribourg und Siegen (D) Gesellschaftswissenschaften studiert und führte vier Jahre lang ein Berliner Dreisternehotel. Er liebt den Jura, das Tessin und gute Sachbücher. Telefon + 41 44 361 26 02

E-Mail senden

Laura Clavadetscher, Redaktorin

Im Januar 2018 stieg Laura Clavadetscher, *1982 und Schuhgrösse 38, als Praktikantin beim «Monat» ein, inzwischen fungiert sie als Redaktorin. Nebenher studiert sie Germanistik und Neuroinformatik an der Universität Zürich. Natur- und Geisteswissenschaften finden in diesem Duett eine ihren Interessen gemässe harmonische Vermählung. Ihr Faible für anachronistische Freizeitgestaltung lebt sie in der Gartenarbeit aus sowie in der Pflege lädierter Vögel. Telefon + 41 44 361 01 64

E-Mail senden

Alicia Romero, Redaktorin und Produzentin

Alicia Romero, *1989 in Kilchberg, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Universität Zürich. Sie arbeitete am dortigen Institut für Volkswirtschaft und bei der Stiftung für Jung’sche Psychologie in Küsnacht. 2016 stiess sie als Praktikantin zum «Monat», seit Herbst 2017 ist sie als Bildredaktorin und Produzentin tätig. Wenn Alicia Romero nicht arbeitet, wandert sie gern in den Bündner Bergen. Und wenn es regnet, liest sie am liebsten Gerhard Meier, Donna Tartt und Antonio Tabucchi. Telefon + 41 44 363 70 11

E-Mail senden

Lukas Rühli, Redaktor Politik & Wirtschaft

Lukas Rühli war nach dem Studium der Volkswirtschaft und der Geographie Projektleiter beim Think Tank Avenir Suisse, wo er v.a. zu den Themen Föderalismus und Demokratie publizierte. Als «Adjunct Fellow» blieb er der Denkfabrik erhalten, den Hauptteil seiner intellektuellen Ressourcen setzt er aber seit 2018 für den «Schweizer Monat» ein. Er mag Datenvisualisierungen, Zahlen, die Alpen, sein Fahrrad, gute Musik, Lego und Katzen. Allergisch reagiert er auf Doppelmoral und Kulturpessimismus. Telefon + 41 44 361 26 03

E-Mail senden

Jeanne Schärz, Administration und Leserservice

Jeanne Schärz besuchte die Wirtschaftsmittelschule in Bern. Nach dem beruflichen Einstieg als Hotelréceptionistin liess sie sich zur Werbeassistentin weiterbilden und arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Agenturen. Nach weiteren Stationen in der Unternehmensberatung sowie in einer Handels-und Produktionsfirma stiess sie im Jahr 2014 zum Team des «Schweizer Monats». Jeanne Schärz leitet das Backoffice und die Aboverwaltung. Telefon + 41 44 361 26 06

E-Mail senden 

Jannik Belser, Praktikant Redaktion

Jannik Belser, *1999, studiert gegenwärtig Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Seit September 2019 sammelt er im Rahmen eines Praktikums beim «Monat» seine ersten Erfahrungen im Journalismus. Jannik liebt gute Bücher, frisch präparierte Skipisten und Fussball, die schönste Nebensache der Welt. Leidenschaftlich kickt er seit Kindheit in seinem Dorfverein und drückt an den Wochenenden dem Arsenal FC die Daumen. Telefon + 41 44 361 26 06

E-Mail senden

Unser Verwaltungsrat

Georges Bindschedler

Georges Bindschedler, geboren 1953, ist promovierter Jurist und Unternehmer. Er fungiert als Delegierter des Verwaltungsrats der merz + benteli ag, Hauptaktionär der Micamation AG Dällikon und übt Verwaltungsratsmandate in weiteren Unternehmen aus. Zudem ist er Vizepräsident der Stiftung für MeinungsFreiheit und MedienVielfalt und Aktionär der Neuen Zürcher Zeitung AG. Seit über zehn  Jahren engagiert er sich  für den «Schweizer Monat».

Eric Lütenegger

Eric Lütenegger, geboren 1970, ist Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der PMG Fonds Management AG. Er schloss seine Studien als Betriebswirtschafter sowie als Executive Master Corporate Finance ab und ist ausserdem diplomierter Finanzanalyst sowie Financial Risk Manager der Global Association of Risk Professionals. Zuvor war er in leitender Funktion für verschiedene Finanzunternehmen tätig.

René Scheu

René Scheu, geboren 1974, ist Feuilletonchef der «Neuen Zürcher Zeitung». Er hat Philosophie und Italianistik studiert und wurde mit einer Arbeit zur zeitgenössischen Philosophie an der Universität Zürich promoviert. 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monat». 2010 hat er die SMH Verlag AG mitgegründet und das Unternehmen an den Break-even-Punkt gesteuert.

Die älteste Monatszeitschrift der Schweiz

Seit 1921 schon erscheint die älteste Monatszeitschrift der Schweiz, seit 2010 in einem eigenen Verlag und seit 2011 mit neuem Team und unter neuem Namen: Der Relaunch machte aus den «Schweizer Monatsheften» den «Schweizer Monat». Zu ihm gehört auch der vierteljährlich erscheinende «Literarische Monat».

Das junge Team um den heutigen Chefredaktor Ronnie Grob setzt auf die Diskussion globaler Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Gemeinsam mit profilierten Autorinnen und Autoren werden deren Auswirkungen auf die Schweiz skizziert – und liberale Lösungen für anstehende Probleme aufgezeigt. Zu den Beitragenden zählten und zählen neben Nobelpreisträgern wie Gary Becker, Mario Vargas Llosa und Vernon L. Smith beispielsweise Sherry Turkle, Timothy Garton Ash, Didier Sornette, Niall Ferguson, Boris Groys, Elisabeth Kopp, Gerhard Schwarz, Hans-Magnus Enzensberger, Steven Pinker, Nassim Taleb, Herfried Münkler, Rolf Dobelli, Peter Sloterdijk, Reiner Eichenberger, Klaus Merz, Peter Stamm und Christian Kracht.

Eines der ersten Projekte des neuen Teams von 2011 bestand darin, das Archiv der «Schweizer Monatshefte» zusammen mit der Bibliothek der ETH Zürich zu digitalisieren und die Inhalte online frei zugänglich zu machen. Die Bände 1 (1921) bis 990 (2011) können hier kostenlos eingesehen und durchsucht werden. Die neueren Ausgaben finden Sie auf dieser Website. 2013 hat Thomas Sprecher, Jurist, Germanist und Verwaltungsratspräsident der SMH Verlag AG, die den «Schweizer Monat» herausgibt, das erste Buch zur Geschichte der Zeitschrift vorgelegt: Das Buch können Sie für CHF 30.- (zzgl. CHF 5.- Versandkosten) hier bestellen.

Zur Historie

Die Geschichte der Zeitschrift ist ein Spiegel der schweizerischen und der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Gründer der «Schweizerischen Monatshefte für Politik und Kultur» kamen aus dem akademischen Umfeld und wandten sich an ein ebensolches Publikum. Was die Gründer mit unterschiedlichem Hintergrund einte, war zunächst das Engagement gegen die Mitgliedschaft der Schweiz im Völkerbund, die in einer Volksabstimmung 1920 angenommen worden war. Ihr Misstrauen galt einer préponderance française und dem Bedeutungsverlust der deutschsprachigen Kultur. Als ein damaliger Redaktor sich der Frontistenbewegung anschloss und die Spalten der Zeitschrift für deren Vertreter öffnete, wurde er 1933 entlassen. Der Liberalismus, der später zu einem der Markenzeichen der Zeitschrift werden sollte, war Gegenstand heftig geführter Debatten unter den Autoren. Einig waren sie sich in der Ablehnung des Kommunismus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verfolgte die Redaktion mit neuen Mitarbeitern einen liberalen Kurs. Als «Schweizer Monatshefte für Politik, Wirtschaft und Kultur» bot die Zeitschrift internationalen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihre Essays, Erzählungen und der Idee der Freiheit verpflichteten Beiträge im deutschen Sprachraum zu publizieren. Viele namhafte Intellektuelle der Schweiz sind im Laufe der Jahrzehnte in den Monatsheften zu Wort gekommen: Herbert Lüthy, Otto von Greyerz, Friedrich Dürrenmatt, Edgar Bonjour, Jean Rudolf von Salis, Emil Brunner, Emil Staiger, Gottlieb Duttweiler, Richard Reich, Fred Luchsinger, Hermann Hesse, Hermann Burger, Elsbeth Pulver, Peter von Matt, Roger de Weck. Bald überschritt die Zeitschrift den Status einer Plattform zur helvetischen Selbstverständigung und avancierte zu einem wichtigen Medium für das europäische Geistesleben. So verfassten etwa Wilhelm Röpke, Marion Gräfin von Dönhoff, Theodor W. Adorno, Benedetto Croce, Luigi Einaudi, Ludwig Erhard, Friedrich August von Hayek, Raymond Aron, Hermann Lübbe und Sir Karl Popper exklusive Beiträge.

Bis heute ist der «Monat» dem Wettbewerb der Ideen verpflichtet: Als Debattenmagazin aus Zürich profiliert es sich mit vielen internationalen Intellektuellen, die über Fokusthemen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur nachdenken und schreiben.