SchweizerMonat

Ausgabe 1064 - März 2019
Diagnose: Filz

Heimliche Wettbewerbsverhinderer – was tun gegen Cliquen, Klüngel und Kartelle? Mit Beiträgen von Katja Rost, Rainer Hank, Walter Stoffel u.a.

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Kolumnen

Anthony de Jasay (1926 - 2019)

Am 23. Januar dieses Jahres verstarb der liberale Denker Anthony de Jasay. Auch für den «Monat» war de Jasay hin und wieder tätig. Auf dieser Sonderseite blicken wir auf sein Leben und Wirken zurück.

Anthony de Jasay — ein Nachruf
Anthony de Jasay verstarb am 23. Januar 2019. Bild: Liberales Institut
Anthony de Jasay — ein Nachruf

Wider die Anmassung des «Wir». Mit Anthony de Jasay ist ein grosser Freiheitsdenker und Freiheitsfreund gestorben.

3 Minuten Lesezeit
Frei zugänglich
Spiel mit gezinkten Würfeln
Katja Rost, fotografiert von Thomas Burla.
Spiel mit gezinkten Würfeln

Wem in unserer Gesellschaft der ganz grosse Wurf gelingt, der hat viel geleistet, Glück gehabt – oder gute Beziehungen. Netzwerke haben eine natürliche Tendenz zu verfilzen. Was kann man dagegen tun? Bewusst den Zufall mitspielen lassen!

Ein Interview von Laura Clavadetscher und Michael Wiederstein mit Katja Rost
10 Minuten Lesezeit
Das Wunder des  <br /> Wettbewerbsrechts
Walter A. Stoffel, zvg.
Das Wunder des
Wettbewerbsrechts

Man kennt sich in der Schweiz: Dieses Land hat also den Wettbewerb nicht erfunden. Aber vor dreissig Jahren doch noch entdeckt! Mitte der 1990er gelang es, die alten Zöpfe eines nicht mehr zeitgemässen Kartellrechts abzuschneiden – mit durchschlagendem Erfolg.

Mit Statistik gegen Kartelle

Wettbewerbshüter sind nicht länger nur auf die traditionellen Informationsquellen – Anzeigen, Selbstanzeigen oder Whistleblower – angewiesen, wenn es um das Aufdecken von Preisabsprachen und Kartellen geht. Big Data dürfte den neuen statistischen Werkzeugen weiteren Auftrieb geben.

Der Schutz der Freiheit
Dieter Schönecker, zvg.
Der Schutz der Freiheit

Wer die Praxis der Meinungsfreiheit philosophisch ausleuchten will, muss die Komfortzone verlassen. Tut man das, indem man (auch) rechtskonservative Gastredner in ein universitäres Seminar zum Thema einlädt, kriegt man in Deutschland keinen Applaus, sondern Morddrohungen.

Stichwort: Kryptowährungen

Kunden des grössten Schweizer Onlinehändlers, der Digitec Galaxus AG, können ihre Einkäufe fortan mit Kryptowährungen bezahlen. Bitcoin & Co. dürften hierzulande damit massentauglich werden. Mehr über das «neue Geld» erfahren Sie hier.

Bares ist Wahres
Thomas Moser, zvg.
Bares ist Wahres

Besuch bei der Schweizerischen Nationalbank. Ökonom Thomas Moser kennt sich gut aus mit Kryptowährungen und sagt: Die meisten ihrer Vorteile gegenüber Fiatwährungen halten einer genaueren Überprüfung nicht stand. Einen 100jährigen Vertrauensvorsprung mache man nicht so leicht wett.

Die Geburt einer Branche
Die Sonne scheint über dem Crypto Valley in Zug. Bild: mauritius images / Erik Tham / Alamy.
Die Geburt einer Branche

Kryptowährungen und Blockchain-Technologie sind gekommen, um zu bleiben. Für den Finanzplatz, aber auch für den Rest der Schweizer Wirtschaft ist es an der Zeit, sich neu zu erfinden.

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Staatsschulden und Infrastruktur

Kann Europa sich (s)eine Zukunft leisten?

Als gäbe es kein Morgen
Die 1,1 Kilometer lange Europabrücke in Zürich wurde 1961/62 gebaut. Ihre Lebensdauer, wie die aller Brücken, beträgt 50 bis 100 Jahre. Laufende Investitionen können ihre Nutzung aber erheblich verlängern. Bild: Baugeschichtliches Archiv / Wolf-Bender Heinrich & Wolf-Benders Erben / CC BY-SA 4.0.
Als gäbe es kein Morgen

Trotz guter Konjunktur haben sich die meisten westlichen Länder in den letzten Jahren weiter verschuldet. Das ist gefährlich, denn mit den Schulden wird blosser Konsum finanziert – und nicht langfristige Infrastrukturprojekte.

Public? Private? Partnership?
Los Angeles verfügte in den 1920er Jahren über das grösste Strassenbahnnetz der Welt. Ein Konsortium um Automobilhersteller General Motors, Standard Oil und den Reifenproduzenten Firestone kaufte es auf – und legte es dann still, um die ÖV-Nutzer zum Umsteigen auf das Auto zu «motivieren». Bild: Ausrangierte Strassenbahntriebwagen auf dem Schrottplatz. Digital Collections, UCLA Library / CC BY 4.0.
Public? Private? Partnership?

Voraussetzungen für den Erfolg von Infrastrukturprivatisierungen.

Facts & Figures

Welche Nationen sind die grössten Schuldner? Was ist mit den Infrastrukturinvestitionen seit der Finanzkrise passiert und welche gefühlten Auswirkungen hatte das auf die Qualität der Infrastruktur? Und warum kostet in der Schweiz ein Meter Autobahn 78 000 Franken? Acht Abbildungen, die Antworten liefern.

Ich werde bei Regen nicht nass
Ich werde bei Regen nicht nass

Einfühlungsvermögen ist keine Stärke des Ich-Erzählers aus T. C. Boyles Kurzgeschichte. So hält Brandon es für eine gute Idee, eine mental labile Frau aus einer Bar werfen zu lassen, weil sie ihn bei seinem Jack Daniels mit Cola stört. Oder zwei seiner Freunde zu verkuppeln, weil sie beide übergewichtig sind.

Dort
Dort

Es ist ein gewöhnlicher Donnerstag, als der Ich-Erzähler aus Niko Stoifbergs Kurzgeschichte auf der Strasse jener Frau begegnet, auf die er sein ganzes Leben gewartet hat. Was als Liebesgeschichte anfängt, endet in einer Katastrophe.

Trailer Park Boys
Trailer Park Boys

Ein Junge, dessen makellose Hände für Apple-Produkte werben. Ein alter Mann in einem Trailerpark. Und die Überlebende eines Flugzeugabsturzes: In dieser Kurzgeschichte treffen drei verschiedene Leben aufeinander – für zwei ist damit Schluss.

Der «Literarische Monat»

Ausgabe 36: März 2019 Verklemmte Tasten Warum hat es die Erotik in der Literatur so schwer? Mit Beiträgen von Ulli Lust, Corinna T. Sievers, Urs Allemann u.a.

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von Stephan Schmitz

Burn-out.