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Rauf auf den Säntis, am besten mit Buch

Rainer Stöckli versammelt in einer «Zirkumspektion» rund 100 Texte, die sich alle dem Säntis und dem Alpstein widmen. Sein Buch bezeugt eine erstaunliche Fülle einschlägiger Äusserungen, als Gedicht und Prosazitat, in Hochdeutsch und Mundart. Wiedergedrucktes findet sich neben bisher Unpubliziertem. Der Vielstimmigkeit entspricht, dass sich unter den Autoren grosse Namen finden wie Hölderlin, Hesse und […]

Viel Arbeit um des lieben Salzes willen

Salz ist eine «schöpferische Substanz» und lebt «in den Ritualen der Gastfreundschaft, auf den Opfertischen der Magier, im Denken der Philosophen und in den wuchernden Bildern der Dichter». Das schreibt Peter von Matt, und der Verlag zitiert es auf der Umschlagrückseite einer Studie, die der 1972 geborene, heute in Bern und Zürich lehrende Germanist und […]

Kein Ort für Abbilder

«Wäre die Welt ein Buch, wären Bücher überflüssig.» Mit dieser kurzen Sentenz widerspricht Bruno Steiger der Ebenbildlichkeit von Realität und Literatur. Bücher widerspiegeln nicht die Welt, sie sind eine Welt – in der realen Welt, zugegeben, wie Steiger in einer Variante der obigen Sentenz nachschiebt: «Wäre die Welt, gäbe es keine Bücher mehr.» Das Austauschverhältnis […]

CD im Tümpel, Finger weg

Die Kinder, wer kümmert sich um die Kinder… ja, es ist schon bewegend, was Michael Theurillat in seinem dritten Eschenbach-Krimi aufgreift, aber er verhebt sich gleich doppelt daran. Der Zürcher Kommissar ist auf der Fährte einer grossen Verschwörung rund um das Schicksal jenischer Kinder, die ihren Zigeunerfamilien bis in die frühen siebziger Jahre weggenommen wurden. […]

80 Jahre – Paul Nizon

Er zählt zu den Grossen der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Er steht, in seiner Unbedingtheit, neben Robert Walser und, in seiner Radikalität, noch über Frisch und Dürrenmatt. Und doch steht er allein, als letzter Vertreter einer literarischen Moderne, die jene Schranken, die Leben und Kunst voneinander scheiden, nicht akzeptieren konnte. Als Verächter einer Gesellschaft, […]

100 Jahre – Rolf Gérard

Zwischen zwei Polen schwingt dieses wunderschöne Buch: der Darstellung eines ungewöhnlichen Lebens und dessen künstlerischem Ausdruck in Farben und Formen. Die Beschreibung des Lebens und Werkes von Rolf Gérard schreitet chronologisch fort; mehr noch als Kapitelüberschriften gliedert eine Abfolge beeindruckender Selbstbildnisse des Älter-werdendens die Flut von Veduten, Stillleben, Portraits und Landschaftsdarstellungen. Die Beschreibung der Bilder […]

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