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Die erlesenen Perspektiven des Claus Helmut Drese

Das Theater ist in der Krise, heftiger und grundlegender, als man es noch vor zehn Jahren für möglich gehalten hätte. Längst ist sein Anspruch zerronnen in der fortwährenden Verwässerung des Kulturbegriffs, der von der «Unternehmens-» bis hin zur «Szenekultur» keinem, auch noch so marginalen, Lebensbereich vorenthalten wird. Die Mahnung, es handle sich im Theater um […]

Der Schwur des Studenten

Wer sich die «Kurzbiographie» Al Imfelds auf seiner Website anschaut, kann nur staunen. Der 1935 als Sohn einer Bergbauernfamilie geborene Autor, Journalist und Entwicklungsexperte wurde zunächst katholischer Priester, überwarf sich aber schnell mit der Kirche, promovierte dann in evangelischer Theologie, um schliesslich doch Journalist zu werden. Quasi nebenher qualifizierte er sich in Agrarwissenschaft, und es […]

Rauf auf den Säntis, am besten mit Buch

Rainer Stöckli versammelt in einer «Zirkumspektion» rund 100 Texte, die sich alle dem Säntis und dem Alpstein widmen. Sein Buch bezeugt eine erstaunliche Fülle einschlägiger Äusserungen, als Gedicht und Prosazitat, in Hochdeutsch und Mundart. Wiedergedrucktes findet sich neben bisher Unpubliziertem. Der Vielstimmigkeit entspricht, dass sich unter den Autoren grosse Namen finden wie Hölderlin, Hesse und […]

Viel Arbeit um des lieben Salzes willen

Salz ist eine «schöpferische Substanz» und lebt «in den Ritualen der Gastfreundschaft, auf den Opfertischen der Magier, im Denken der Philosophen und in den wuchernden Bildern der Dichter». Das schreibt Peter von Matt, und der Verlag zitiert es auf der Umschlagrückseite einer Studie, die der 1972 geborene, heute in Bern und Zürich lehrende Germanist und […]

Kein Ort für Abbilder

«Wäre die Welt ein Buch, wären Bücher überflüssig.» Mit dieser kurzen Sentenz widerspricht Bruno Steiger der Ebenbildlichkeit von Realität und Literatur. Bücher widerspiegeln nicht die Welt, sie sind eine Welt – in der realen Welt, zugegeben, wie Steiger in einer Variante der obigen Sentenz nachschiebt: «Wäre die Welt, gäbe es keine Bücher mehr.» Das Austauschverhältnis […]

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