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Wird Europa zum Museum?
mit Ivan Krastev

Der alte Kontinent hat seinen Platz in der Welt verloren, sagt Ivan Krastev. Der Politikwissenschafter diskutiert mit Lukas Leuzinger über demografischen Niedergang, wirtschaftliche Schwäche – und warum er trotzdem nicht schwarz sieht für Europa.


Ivan Krastev hat irgendwann aufgehört, Grenzen wahrzunehmen. Bild: Keystone/Laif/Fabian Weiss.
«Wir Europäer haben
gemeinsame Träume, doch
unsere Albträume sind national»

Die geopolitischen Verwerfungen rufen nach einer neuen europäischen Identität, sagt Ivan Krastev. Der Politologe rät der EU, weniger zu missionieren, und findet es nicht zwingend schlecht, in einem Museum zu leben.

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