ist Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies in Sofia und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Der vorliegende Text basiert auf seinem Buch «Ist heute schon morgen?
Der alte Kontinent hat seinen Platz in der Welt verloren, sagt Ivan Krastev. Der Politikwissenschafter diskutiert mit Lukas Leuzinger über demografischen Niedergang, wirtschaftliche Schwäche – und warum er trotzdem nicht schwarz sieht für Europa.
Ivan Krastev, fotografiert von Klaus Ranger / IWM.
Das Coronavirus hat die Bedeutung von Grenzen verändert. Während die Menschen Zuflucht im Nationalstaat suchen, treten zugleich dessen Schwächen zutage.