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Ivan Krastev hat irgendwann aufgehört, Grenzen wahrzunehmen. Bild: Keystone/Laif/Fabian Weiss.
«Wir Europäer haben
gemeinsame Träume, doch
unsere Albträume sind national»

Die geopolitischen Verwerfungen rufen nach einer neuen europäischen Identität, sagt Ivan Krastev. Der Politologe rät der EU, weniger zu missionieren, und findet es nicht zwingend schlecht, in einem Museum zu leben.

Wo einst das World Wide Web entstand, zeigt sich heute Europas verblassender Anspruch auf die Pole-Position im Technologiebereich. Das CERN in Genf. Bild: Keystone/Christian Beutler.
Warum der europäische
Kontinent keine Tech-Giganten hervorbringt – und wie sich das ändern lässt

Einst war Europa ein Hort der technologischen Innovation. Heute ist der Kontinent vor allem Absatzmarkt und Datenlieferant für amerikanische und chinesische Technologiekonzerne. Die digitale Wertschöpfung findet längst anderswo statt – doch Europa könnte diesen Niedergang noch umkehren.

Ohne glaubwürdige Abschreckung bleibt Europa sicherheitspolitisch verwundbar. Im Bild die HMS Härnösand im Militärübungsgebiet Väddö in Stockholm. Bild: Keystone/TT News Agency/Henrik Montgomery/TT.
Europa kann sich selber verteidigen – aber vorerst ohne Deutschland

Ohne eigene nukleare Abschreckung bleibt Europa verwundbar. Der Aufbau einer nuklearen Abschreckung ist daher zwingend. Aber die Hindernisse dürfen nicht unterschätzt werden.

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