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Tipps für mehr Natur im Alltag: Lassen Sie sich von der Sonne küssen!

Der einfachste Trick gegen Schlafprobleme: morgens raus ins Tageslicht.

«Schlaf ist die beste Medizin», sagt der Volksmund. Doch viele leiden unter Schlafproblemen. Gemäss dem Bundesamt für Statistik berichtet rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung von «mittleren oder pathologischen» Schlafstörungen. Umso drängender ist die Frage, was guten Schlaf überhaupt ausmacht. Ein oft unterschätzter Schlüssel liegt in der Sonne.

Wer sich in den ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Aufstehen dem Tageslicht aussetzt, setzt wichtige Prozesse im menschlichen Körper in Gang. Das natürliche Licht signalisiert dem Organismus, Kortisol auszuschütten – ein Hormon, das den Stoffwechsel ankurbelt, das Immunsystem stärkt und die Konzentrationsfähigkeit erhöht.

Zugleich justiert das Morgenlicht die zirkadiane Uhr, also die innere biologische Uhr. Es markiert für das Gehirn den Start des Tages und bereitet den Organismus darauf vor, rund 12 bis 14 Stunden später Melatonin auszuschütten. Dieses leitet dann den Schlaf ein. Zudem fördert natürliches Licht die Ausschüttung von Dopamin und hebt die Stimmung.

Je nach Wetterlage genügt unterschiedlich viel Zeit im Tageslicht. An sonnigen Tagen reichen oft schon 5 bis 10 Minuten. Bei bewölktem Himmel sollte man etwa 10 bis 30 Minuten einplanen. Am einfachsten integrieren Sie das Sonnenbad in den Alltag, etwa durch einen kurzen Spaziergang am Morgen oder indem Sie den Arbeitsweg zumindest teilweise zu Fuss zurücklegen.

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