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Die WHO führt einen Feldzug  gegen den Genuss
Mediterranes Essen und guter Wein bedeuten Lebensfreude. Bild: Davey Gravy/Unsplash.

Die WHO führt einen Feldzug
gegen den Genuss

Die internationalen Gesundheitsbürokraten wollen uns das Fleischessen und Weintrinken vergraulen. Bei anderen Gesundheitsrisiken bleiben sie dagegen auffällig still.

 

Rotwein zum Abendessen galt lange als mediterrane Tugend. Dann verkündete die Weltgesundheitsorganisation (WHO): «Beim Alkoholkonsum gibt es keine gesundheitlich unbedenkliche Menge.» Der erste Tropfen Wein – ein erster Schritt ins Verderben?

In Richtung Nulltoleranz geht die WHO auch bei der Wurst und bei verarbeitetem Fleisch: dieses sei, wie Asbest, krebserregend. Pro Woche sollten es maximal 300 Gramm Fleisch sein, also ein Schnitzel, aufgeteilt auf sieben Tage. Zucker und Salz? Am besten nur in homöopathischen Dosen.

Das ist ein Feldzug gegen den Genuss. Und nährt den Verdacht, dass es nicht um Gesundheit geht, sondern um Volkserziehung. Um eine neue Askese im Namen der Prävention, nach Vorbild der alten Klosterzucht. Dabei waren es die Klöster, die sowohl das Bierhandwerk als auch die Weinkunst verfeinert haben.

Dass die WHO einseitig Politik macht, zeigt ein Vergleich mit dem Thema Transgender. Es dürfte klar sein, dass Geschlechtsumwandlungen zu gesundheitsschädigenden, irreversiblen Selbstverstümmelungen führen können. Die grössten Risiken dabei sind Embolien, Schlaganfall, Herzinfarkt, Brustkrebs, Leberschäden, Erlöschen der sexuellen Lust, dauerhafte Unfruchtbarkeit.

Wenn nicht nur die WHO, sondern auch staatliche Gesundheitsstellen dies eher beschönigen als davor warnen, während man Fleischesser, Zigarrenraucher und Weinliebhaber umerziehen will, zeigt: der Geist eines neuen, woken Puritanismus geht um. Emissionsfrei soll die Menschheit werden, gendersensibel, vegan und zigarrenlos.

Das beste Gegenmittel? Eine klare Botschaft an die steuerfinanzierten Verzichtsapostel: Wir wissen selber, was gut für uns ist!

Ideologische Gesundheitsextremisten à la WHO sollten sich um Fortschritte in Entwicklungsländern kümmern, und im entwickelten Westen um den Kampf gegen Krankheiten wie Demenz. Und sie sollten sich ausserdem daran erinnern, dass Puritanismus der Genussfähigkeit und damit der Lebensfreude schadet. Und eine Gesellschaft ohne Lebensfreude – das wäre nun wirklich nicht gesund.

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