Mit und nach 1968 wurden neue Wertvorstellungen von der Gemeinschaft leichtfertig auf die Gesellschaft übertragen. Doch was im Kleinen funktionierte, hatte im Grossen nicht nur positive Folgen.
In den Ring: gemässigte Studenten bieten den Revolutionären die Stirn. Bild: Freistilringen im Zürcher Hallenstadion 1968, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / photographiert von Hans Krebs / Com_L17-0690-0002-0001 / CC BY-SA 4.0.
Gemässigte Studenten haben Ende der 1960er Jahre den «revolutionären» die Stirn geboten. Was trieb sie an, was ist aus ihnen geworden? Eine Recherche zum «Studenten-Ring».
Eine Revolution innerhalb der Revolution: Die Rolle der weiblichen Achtundsechziger ist bemerkenswert, fand bisher aber kaum öffentliche Beachtung. Drei Zeitzeuginnen berichten.
Das Jahr und die gleichnamige Bewegung haben die unterschiedlichsten Lebensläufe hervorgebracht – das zeigen Interviews mit über hundert Personen, die einen direkten Bezug zu 1968 haben.
Die deutsche Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, fotografiert im «Hotel St. Josef» in Zürich.
Die Debatten über politische Korrektheit haben groteske Züge angenommen: Der Begriff ist allgegenwärtig, seine Bedeutung aber völlig unklar. Eine Richtigstellung.
Der verbissene Kampf, der aktuell in den sozialen Netzwerken ausgetragen wird, ist der Debatte über gesellschaftliche Normen und ihre Veränderung nicht zuträglich.
Christoph Frei, photographiert von Keto Schumacher für Prisma.