Baschi Dürr

ist Regierungsrat (FDP) und steht dem Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement vor. In seiner Kolumne beim «Schweizer Monat» befasst er sich mit dem Widerspruch zwischen liberalen Ideen und Realpolitik.

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Baschi Dürr

Reflex(ionen)
Reflex(ionen)

Politik ist erklärtermassen ein normatives Geschäft. Der Politiker will die Welt verändern, sie «linker», «rechter», «grüner» oder – wie ich – «liberaler» machen. Doch um die Welt verändern zu können, sollte man sie zuerst verstehen wollen.

Der Sündenfall
Globus-Demonstration 1968. Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Comet Photo AG (Zürich) / Com_L17-0338-0007-0010 / CC BY-SA 4.0.
Der Sündenfall

Mit und nach 1968 wurden neue Wertvorstellungen von der Gemeinschaft leichtfertig auf die Gesellschaft übertragen. Doch was im Kleinen funktionierte, hatte im Grossen nicht nur positive Folgen.

Hofnarr? – Bürgerlicher Anarchist!
David und Baschi Dürr, photographiert von Philipp Baer.
Hofnarr? – Bürgerlicher Anarchist!

Die Zeit sei reif für ein zivilisiertes Zusammenleben ohne Staat, sagt Rechtsprofessor David Dürr. Schöne Idee, aber leider nicht praxistauglich, entgegnet sein Sohn Baschi Dürr, freisinniger Regierungsrat. Ein Gespräch über die Abschaffung der Wehrpflicht, die Option der Scharia und Vater-Sohn-Konflikte.