Markt des Zusammenlebens
Freiheit mit Blick aufs Meer. Erste Versuche, privatstadtähnliche Gemeinwesen einzurichten, gibt es auf der Karibikinsel Roatan, photographiert von Titus Gebel.
Markt des Zusammenlebens

Ihre Bürger sind Kunden und Dienstleister, Obrigkeiten und Untertanen gehören der Vergangenheit an: die «Freie Privatstadt» könnte das menschliche Zusammenleben revolutionieren. In Honduras wird diese vermeintliche Utopie gerade Realität.

Arrival Cities:  Konkurrenz für die Entwicklungshilfe!
Bis zu 10.000 Flüchtlinge leben im syrischen Flüchtlingscamp Nizip in der Nähe der türkischen Stadt Gaziantep. Bild: Andrew Parsons / Polaris / laif.
Arrival Cities: Konkurrenz für die Entwicklungshilfe!

Entwicklungshilfe ist oft wirkungslos, und die Ärmsten haben wenig davon: materielle Not 
bleibt die globale Fluchtursache Nummer eins. Dabei könnte man mit speziell zugeschnittenen Einwanderungsstädten aus dieser Lose-lose- eine Win-win-Situation machen.

Für einen Finanzmarkt ohne Banken
Ein Paradeplatz ohne Banken und Banker? Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Comet Photo AG (Zürich) / Com_M01-0762-0006 / CC BY-SA 4.0.
Für einen Finanzmarkt ohne Banken

Die traditionelle Bankenregulierung funktioniert nicht mehr. 
Für das Finanzwesen im 21. Jahrhundert ist ein neuer und radikal marktbasierter Ansatz gefragt.

Willkommen im Schlachthof!
Schalterhalle oder Schlachthof: «Der Eingang ist für alle gleich, und am Ende wird alles irgendwie verwurstet.» Bild: imago / Eibner.
Willkommen im Schlachthof!

Wer Kunden wie Mastvieh behandelt, hat irgendwann keine mehr – 
das gilt auch für das Private Banking in der Schweiz. 
Will sie nicht untergehen, muss die Branche ihre Tugenden wiederentdecken.