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Die verderblichen Kräfte der Natur

John Stuart Mill ist einer der grossen englischen Moralphilosophen des 19. Jahrhunderts. In seinem postum erschienenen Werk «Drei Essays über Religion» stellt er auch die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Nicht die Versöhnung, sondern der Kampf stehe im Vordergrund; die Natur sei kein Vorbild, sondern ein Gegner, dem die Freiheitsspielräume abgetrotzt werden müssten.

Jean-Jacques Rousseau – «Dénaturer l’homme»

Es gibt viele Wege, die Werke von Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778) zu deuten. Die Befürworter und Gegner der Französischen Revolution, der romantischen Bewegung, des Sozialismus, des Faschismus, des Kommunismus, der liberalen Demokratie – alle haben sie mitunter auch den grossen Genfer vor den eigenen Karren gespannt. Selbst Fidel Castro hat betont, Rousseau sei noch […]

Kommunikatives Paradies, kognitive Hölle

Bedeutet die Vielfalt der Sprachen eine Vielfalt des Denkens? Und würde eine Universalsprache uns eine Gemeinsamkeit im Denken ermöglichen, die fortan ein harmonisches Zusammenleben ohne kommunikative Missverständnisse ermöglicht? Ein Plädoyer für die Pluralität und für die Pflege der eigenen wie die Kenntnis anderer Sprachen.

C.G. Jung und die Archetypen

Am Anfang von C. G. Jungs Psychologie standen die in Zürich durchgeführten Assoziationsstudien. In ihnen fand Jung die Idee der Verdrängung von Sigmund Freud voll und ganz bestätigt. Bald begann sich sein Denken jedoch vom individualgeschichtlichen Kontext zu lösen. Jung entwickelte das Konzept der Archetypen, die er als Strukturelemente menschlicher Phantasietätigkeit verstand.

Lesen und Leben

Letzthin erstieg ich mit der kleinen Klara den Trümmerberg in einem Berliner Stadtpark. Unten war sie gerannt, jetzt keuchte sie, und der Schweizer in mir sah sich genötigt, der Stadt-Göre eine onkelhafte Belehrung zu erteilen – ich erklärte ihr den Bergschritt. Das gemächliche Stapfen. Dem Hang und dem Atem angepasst. Den Atem, sagte ich, darfst […]

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