In dieser Ausgabe

Editorial

Der Literaturstreit aus Leipziger Sicht

Mitte des 18. Jahrhunderts gerieten sich Zürich und Leipzig erbittert in die Haare über der Frage, ob die Phantasie in der Dichtung etwas zu suchen habe oder nicht. Die Schweizer gewannen die Auseinandersetzung – in den Augen der Sachsen ein Sieg des Mystizismus und der Dummheit über die Aufklärung.

Die Zürcher Hohe Schule

Die anfangs des 16. Jahrhunderts gegründete Hohe Schule in Zürich stand lange Zeit ganz im Dienst der theologischen Ausbildung. Breitinger setzte sich in jahrzehntelanger Arbeit für die Öffentlichkeitswirkung der Schule im Dienste der Aufklärung ein.

Dossier

(2) Leseförderung in der Schweiz

Die Anforderungen an die Lesekompetenz steigen ständig. Während früher nur eine Elite lesen und schreiben konnte, müssen heutzutage immer komplexere Texte von immer mehr Menschen verstanden werden. Gezielte Leseförderung, abgestimmt auf unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten, ist daher nötig.

(6) Hauptsache, das Kind liest!

Computer und Buch, Gamen und Lesen – sie müssen sich nicht widersprechen. Die meisten Computerspiele kann nur spielen, wer ihre Anweisungen liest. Auch wenn Orthographie, Grammatik und Stil häufig zu wünschen übrig lassen. Das Lesen am Bildschirm kann den Griff zu den Büchern leichter machen.