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Von einem Überlebenden des Estadio Nacional de Chile

Um das Trauma der psychischen und physischen Folter zu überwinden, ist ein Menschenleben zu kurz. Im Traum bleibt oft präsent, was am Tag verdrängt werden kann. Vor dreissig Jahren, im September 1973, wurden im Nationalstadion von Chile 5000 Frauen und Männer über Wochen von den Militärs festgehalten. 1991 besuchte der Autor dieses Beitrags zusammen mit einem der Überlebenden ein Fussballspiel, das an eben diesem Ort ausgetragen wurde.

Gespräche mit Jean Romain, Vorwort von Peter Bodenmann, 2. Auflage, NZZ Verlag 2003

Das Buch des amtierenden Bundespräsidenten Pascal Couchepin verkauft sich gut. Der Walliser Freisinnige aus grossbürgerlichem Hause hat politisches Format nie vermissen lassen. Auf ihm lasten viele Hoffnungen nach einer neuen Stärke unserer Landesregierung in Zeiten raschen Wandels. «Ich glaube an die Politik», verkündet Couchepin im Titel seines Gesprächsbuches mit dem Genfer Philosophen Jean Romain überzeugt. […]

Neue Kleider für die «Schweizer Monatshefte»

(svr) Die «Schweizer Monatshefte verlieren an Farbe, so könnte denken, wer unser neues «Outfit» betrachtet. Seit ihrem Gründungsjahr, 1921, erschienen die Schweizer Monatshefte über 70 Jahre äusserlich ohne grosse Veränderungen: Auf dem Deckblatt dominierte in wechselnden Nuancen das Gelb. 1993, in einer wirtschaftlich angespannten Zeit und nach einer lebhaften Diskussion über die konventionelle Aufmachung der […]

Sechstausend Fuss jenseits von Mensch und Zeit – Engadiner Höhenflüge

Literarische Reisebücher haben sich in den letzten Jahren ein eigenes Marktsegment erobert. Es gibt inzwischen viele, auch über das Engadin. In der schönen Reihe der «Picus Lesereisen» hat die Innsbrucker Journalistin Susanne Schaber einen weiteren und sehr sympathischen Versuch unternommen, dem besonderen Zauber von Land und Leuten zwischen Maloja und Martina gerecht zu werden, mit […]

Ex occidente luxus

Im Materialismus des Okzidents geht der Lebenssinn verloren Der Okzident hat seine Seele verkauft, da ihm seine Metaphysik und Kultur verlorengegangen ist.
Ihm fehlt, so argumentiert der Autor, das Nebeneinander von materiellem Streben und spiritueller Identität, wie es etwa in den asiatischen Kulturen und Religionen zum Ausdruck kommt.

Gegen die Personaliserung ökonomischer Vorgänge

Wie ein Knick die Beleuchtung ändern kann Die Anzeichen mehren sich, dass sich die atlantisch-japanische Wirtschaft einer eher ungewohnten
Art von Rezession nähert, die komplexe makroökonomische Ursachen hat. Die um sich greifende
Personalisierung, Moralisierung und Psychologisierung der Probleme verstellt den Blick auf die viel
wichtigeren und an sich bereits hinreichend kritischen Fundamentalfaktoren.

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