Waren es fremdenfeindliche Hinterwäldler, die in Oberglatt mehrheitlich für die 10-Millionen-Initiative stimmten? Wohl kaum: Die Gemeinde gehört zur Zürcher Agglomeration. Bild: Keystone/Manuel Geisser.
Nach dem Nein zur 10-Millionen-Initiative mokiert sich das linksurbane Kommentariat über die angebliche Irrationalität der Befürworter. Und offenbart damit die eigenen Denkfehler.
Europa strahlt in seiner Vielfalt. Bild: Wikimedia Commons
Europa prosperó durante siglos gracias a la competencia entre ciudades, cantones y Estados. La centralización de Bruselas está debilitando precisamente aquello que hizo fuerte al continente.
Ivan Krastev hat irgendwann aufgehört, Grenzen wahrzunehmen.
Bild: Keystone/Laif/Fabian Weiss.
Die geopolitischen Verwerfungen rufen nach einer neuen europäischen Identität, sagt Ivan Krastev. Der Politologe rät der EU, weniger zu missionieren, und findet es nicht zwingend schlecht, in einem Museum zu leben.
Neue Daten zeigen: Korallenriffe erholen sich, Wälder vernetzen sich und die Erde wird messbar grüner. Die Natur ist anpassungsfähiger und robuster, als viele denken – auch in der Schweiz.
Europa war immer fragmentiert. Das zeigt sich auch in dieser Karikatur aus dem Jahr 1915 von G. Jean-Baptiste. Bild: Alamy/Edward Roth.
Im 19. Jahrhundert blühte der wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen Yorkshire und Hamburg – bevor er urplötzlich aus dem kollektiven Gedächtnis verschwand. Auf den Spuren europäischer Integration «avant la lettre».
Wo einst das World Wide Web entstand, zeigt sich heute Europas verblassender Anspruch auf die Pole-Position im Technologiebereich. Das CERN in Genf. Bild: Keystone/Christian Beutler.
Einst war Europa ein Hort der technologischen Innovation. Heute ist der Kontinent vor allem Absatzmarkt und Datenlieferant für amerikanische und chinesische Technologiekonzerne. Die digitale Wertschöpfung findet längst anderswo statt – doch Europa könnte diesen Niedergang noch umkehren.
Ohne glaubwürdige Abschreckung bleibt Europa sicherheitspolitisch verwundbar. Im Bild die HMS Härnösand im Militärübungsgebiet Väddö in Stockholm. Bild: Keystone/TT News Agency/Henrik Montgomery/TT.
Ohne eigene nukleare Abschreckung bleibt Europa verwundbar. Der Aufbau einer nuklearen Abschreckung ist daher zwingend. Aber die Hindernisse dürfen nicht unterschätzt werden.