Er kommt plötzlich und fegt über Menschen, Unternehmen oder ganze Staaten hinweg: der Shitstorm. Heute kann jedermann seine Wut öffentlich machen und sich mit anderen zu Empörungsgemeinschaften zusammenschliessen. Das ist neu und für die Betroffenen erschreckend – aber darum zwangsläufig schlecht?
Die Digitalisierung versprach einst eine Disruption der Wirtschaft. Heute jedoch bremsen Grosskonzerne mit ihrer proprietären Software Wachstum und Produktivität.
Die Enthüllung der Twitter-Files zeigt auf, wie staatliche Organe sehr direkt auf die Inhalte von wichtigen Medienplattformen Einfluss nehmen. In einer freien Gesellschaft ist das fehl am Platz.
Die Chefin von Microsoft Schweiz weiss: gute Arbeitsbedingungen sorgen für Identifikation mit der Firma. Dafür engagieren sich noch längst nicht alle hiesigen Unternehmen. Können sie von einem Dinosaurier der IT-Branche etwas lernen?