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Du sollst dir ein Bild machen

Bilder besetzen mehr und mehr unser Bewusstsein. Die kritische Distanz zu ihnen geht verloren. Die Bildtheoretikerin Marie-José Mondzain zeigt, wie durch den Verlust der Interpretationsvielfalt die Macht der Bilder zunimmt. Ihre Analysen, wie wir den kommerziellen Strategien von Werbung und Fernsehen entkommen können, wurden im deutschsprachigen Raum bisher ignoriert.

Wodka

Die Verbreitung der westlichen Zivilisation ging vielerorts einher mit der Zerstörung indigener Kulturen durch Alkoholmissbrauch. Im Alten Testament und auch in der europäischen Geschichte gibt es aber genügend Beispiele für den umgekehrten Prozess: die Kultivierung eines ursprünglich barbarischen Umgangs mit Trunkenheit zu massvollen, gesellschaftlich integrierten Verhaltensweisen. Die griechische Maxime «Niemals zuviel» und die von Paracelsus […]

Corporate Governance: Das subtile Spiel um Geld und Macht

Kurt Schiltknecht schreibt über Corporate Governance aufgrund eigener Beobachtungen und Erfahrungen; er war Mitarbeiter in der OECD, in leitender Stellung bei der Schweizerischen Nationalbank, der Bank Leu und der BZ-Gruppe. Zudem verfügt er über solide Kenntnisse der ökonomischen Theorie, die er sich – wie er im Vorwort schreibt – zunächst an der Universität Zürich, vornehmlich […]

Das Wirklichwerden der Kunst

Im Gedicht treffen zwei Sphären aufeinander. Klänge und Bilder werden vom Dichter zu einer neuen Einheit verschränkt. Dieser sinnlichen Einheit nachzuspüren, sie für den Leser nachvollziehbar zu machen, ist das Anliegen der Autorin. Am Ende wird erfahrbar, wie Eduard Mörike mit seinem Gedicht «Gesang Weylas» an den Ursprung der Kunst selbst rührt.

Thesen essen Kunst auf

Die Basler Fondation Beyeler zwingt Architektur und Skulptur in einen Dialog, in dem Wechselwirkungen und Ähnlichkeiten zwischen beiden Gattungen augenfällig werden sollen. Die so konstruierten Zusammenhänge beginnen im späten 18. Jahrhundert und führen bis in die Gegenwart.

Emmanuel Joseph Sieyès und die Französische Revolution.

Auch die politische Ideengeschichte kultiviert ihren Kanon der Klassiker. Im europäisch geprägten Kulturkreis umfasst er vielleicht zwanzig Namen. Die alte Prüfungsfrage, ob dieser oder jener Autor seinen Status im erlauchten Kreis tatsächlich verdiene, mag ihre Berechtigung haben, sie ist indes auch müssig. Was jemand schreibt, ist eines. Ein anderes ist, was dann passiert. Rezeptions- und […]

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