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Robert Nef

ist Publizist und lebt in St. Gallen. Von 1991 bis 2008 war er Redaktor und Mitherausgeber des «Schweizer Monats».

Alle Artikel von
Robert Nef

(4) Die Ideologie der Altermondialisten

In der Herbstausgabe der Zeitschrift «Commentaire» charakterisiert der Autor den Altermondialismus als eine politische Strömung, die in Frankreich vor allem die Gruppierung Attac und die Anhänger von José Bové bewegt und trägt. Sie hat ihre Wurzeln im Marxismus und in der revolutionären Gewerkschaftsbewegung. Ihre Protagonisten stammen aus den USA.

Eigennutz und Sympathie

Gegen den Vorrang der Politik Die Menschen verhalten sich rational und emotional, in einer komplexen
Mischung. Sie orientieren sich an ihrem Eigennutzen, sind aber gleichzeitig auch darauf angewiesen, anerkannt, geschätzt und geliebt zu werden.

Wege aus der Mehrheitsfalle

Lehren aus der Abstimmung vom 16. Mai Es braucht in der Schweiz ein Umdenken gegenüber dem sozialen Stellenwert
des Gewinns, eine schrittweise Abkehr vom Neid-Paradigma, das unter dem Motto «Soziale Gerechtigkeit» auch die bürgerliche Politik dominiert.

«Seid einig – einig – einig –»

Es ist kein Zufall, dass die politische Konkordanz, als «Übereinstimmung der Herzen», zum eigentlichen Staatsmythos der Schweiz geworden ist und über alle Schwierigkeiten der Konsensbildung hinwegtrösten soll. Der sterbende Adlige Attinghausen beschwört in Schillers «Tell» die Einigkeit, jene Ressource, die immer dann am knappsten ist, wenn das Alte gestürzt wird und ein neuer Anfang bevorsteht, […]

Dem Neuen zum Durchbruch verhelfen

Die «Jungfrau von Orleans» und «Wilhelm Tell» als Innovatoren Sowohl «Tell» als auch «Jeanne d’Arc» sind – entgegen Schillers Intention –
als Idole des Nationalismus missbraucht worden. Man kann beide Figuren aus
heutiger Sicht als Unternehmer im Bereich der politischen Ideen deuten.

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