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Schweizer Literatur in Kurzkritik

Es ist immer wieder zu hören, die deutschsprachige Literatur der Schweiz könne international nicht mithalten, sei uninteressant und kraftlos, hätte weder Pfiff noch Esprit, sei bestenfalls gediegen, meist jedoch belangloses Mittelmass, manches zwar nett zu lesen, das meiste jedoch schnell wieder vergessen. Wir baten daher unsere Autorinnen und Autoren, in einem kurzen Text ihren Eindruck beim Lesen der Neupublikationen festzuhalten.

Es schreiben:

Rüdiger Görner über Elisabeth Binder, „Orfeo“

Gunther Nickel über Pascal Mercier, „Lea“

Thomas Sprecher über Corina Caduff, „Land in Aufruhr“

Ludger Lütkehaus über Martin Dehli, „Leben in Konflikt“ und „Bloch. Eine Bildmonographie“

Gerald Funk über Charles Lewinsky, „Johannistag“

Christoph Simon über Rudolf Bussmann, „Das 25-Stundenbuch“

Rainer Diederichs über Martin Ebel (Hrsg.), „Nackt gebadet, gejauchzt bis zwölf“

Carola Jungwirth über Martin Suter, „Unter Freunden und andere Geschichten aus der Business Class“

Jens Nicklas über „CINEMA, unabhängige Schweizer Filmzeitschrift“

Dietrich Seybold über Aurel Schmidt, „Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden“

Hartmut Vollmer über Pierre Chiquet, „Kleopatrafalter“

Beat Mazenauer über Sandra Hughes, „Lee Gustavo“

Georg Deggerich über Ralph Dutli, „Nichts als Wunder“

Klaus Hübner über Gianni Kuhn, „Amor als Sieger“

Sabine Kuhlenkampff über Urs Mannhart, „Die Anomalie des geomagnetischen Feldes südöstlich von Domodossola“

Markus Bundi über Daniel Goetsch, „Ben Kader“

Jeroen Dewulf über Yusuf Yesilöz, „Lied aus der Ferne“

Joachim Feldmann über Ernst Solèr, „Staub im Wasser“

Christof Wamister über Richard Reich, „Codewort Laudinella. Ein Hotelroman“

Irene Ferchl über Gabrielle Alioth, „Der prüfende Blick. Roman über Angelica Kauffmann“

Stefana Sabin über Wilfried Meichtry, „Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten“

Patricia Klobusiczky über Friederike Kretzen, „Weisses Album“

Marcus Jensen über Peter von Matt, „Der Entflammte. Über Elias Canetti“

Christine Holliger über Jürg Schubiger (Text) und Eva Muggenthaler (Illustration), „Der weisse Bär und der schwarze Bär“

Duke Seidmann über Karl Lüönd, „Verleger sein“

Anett Lütteken über Charles Linsmayer, „Schlaglichter. 200 weltliterarische Kürzestporträts“

Friedbert Stohner über Jürg Federspiel, Petra Rappo, „Mike O’Hara und die Alligatoren von New York“

Michael Braun über Hans Thill (Hrsg.), „Das verborgene Licht der Jahreszeiten. Gedichte aus der Schweiz“

Um diese Ausgabe zu bestellen, wählen Sie bitte oben im Menü unter „Bestellungen“ und „Einzelheft“ die Ausgabe „Juni 2007“.

Weitere Kurzkritiken folgen in den kommenden Ausgaben.

Paul Parin zum 90. Geburtstag

Am 20. September dieses Jahrs ist der Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin 90 Jahre alt geworden. Um ihren Doyen zu ehren und zu feiern, lud das Psychoanalytische Seminar Zürich am 24. September zu einer Matinée in Zürich ein. Einer der Geburtstagsbriefe sowie zwei der gehaltenen Vorträge finden sich – zum Teil in gekürzter Form – auf den folgenden Seiten.