Die Rentensysteme in Deutschland und der Schweiz basieren auf einer impliziten Schuld, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Nun müssen sie die Jungen bezahlen.
Die Vermögensverwaltung in der zweiten Säule kostet jeden Versicherten pro Jahr durchschnittlich 1500 Franken. Diese Kosten systematisch zu erfassen und zu vergleichen, würde den Wettbewerb beleben.
Immer mehr Pensionskassen interessieren sich für nachhaltige Anlagen. In der Praxis lauern Hindernisse, doch mit der richtigen Strategie gelingt der Spagat zwischen Rendite und Verantwortung.
Der obligatorische Teil der beruflichen Vorsorge ist zu starr und unfair. Statt Witwen- und Witwerrenten sollte ein Splitting des Alterskapitals eingeführt und die Wahl zwischen Rente und Kapital flexibilisiert werden.
Das Sozialsystem ist starr und wird den heutigen Lebensrealitäten nicht mehr gerecht. Das Modell der Lebensvorsorge könnte AHV, Sozialhilfe & Co. durch ein einfaches, bedarfsgerechtes System ersetzen.
Das Bild auf dem Cover zeigt das Stadtzentrum von Chicago, fotografiert von Lukas Leuzinger.