Seit es Gletscher gibt, wachsen sie und ziehen sich zurück. Die Idee, Menschen seien für diese Bewegungen verantwortlich, ist so alt wie fehlgeleitet. Wir sollten besser die natürlichen Prozesse erforschen, als diese kontrollieren zu wollen.
Das Streben nach netto null Emissionen bis 2050 hätte verheerende Folgen für unsere energiearme Welt. Was wir brauchen, sind nicht weniger, sondern mehr fossile Brennstoffe.
Wind- und Solarpark im kalifornischen Palm Springs, USA. Bild: Alamy.
Die CO2-Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren, ist unerreichbar, wenn man sachgerecht und ehrlich rechnet. Die einzige Lösung wäre ein sofortiger Ausbau der Kernenergie.
Das ETH-Start-up 9T Labs will Verbundwerkstoffe nahezu abfallfrei produzieren. Die Flugzeug-, Fahrrad- und Uhrenindustrie könnten von diesem nachhaltigen Verfahren profitieren.
Hochrangige Teilnehmer der Weltklimakonferenz 1990 in Genf, darunter die britische Premierministerin Margaret Thatcher (2. v. l.), der jordanische König Hussein (3. v. l.) sowie der Schweizer Bundespräsident Arnold Koller (4. v. l.). Bild: Keystone/Str.
Extremwetterereignisse fordern immer weniger Todesopfer, weil die Menschheit wohlhabender und widerstandsfähiger geworden ist. Wir setzen die falschen Prioritäten, wenn wir jede Katastrophe auf den Klimawandel zurückführen.
Kernkraft sei eine wichtige Säule der Dekarbonisierung, sagt die Nuklearingenieurin Annalisa Manera. Sie glaubt, dass immer mehr junge Menschen davon überzeugt sind.
Blick in die Reaktorgrube im Kernkraftwerk Gösgen. Bild: Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG.
Mit ihrer enormen Energiedichte kann die Kernkraft einen grossen Teil des Energiebedarfs der Menschheit decken. Doch Fehlinformationen und irrationale Ängste bremsen die Technologie aus und verhindern den Ausweg aus der Armut.
Mathias Binswanger, fotografiert von Lukas Leuzinger.