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Panik ist nicht vonnöten

Bei der Vernissage des neuen «Q» räumt Bjørn Lomborg mit gängigen Mythen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf.

Bjørn Lomborg am 20. Juni 2024 im Glockenhof Zürich. Bilder: Selina Seiler.

Ein Donnerstagabend im Juni mit angenehmen sommerlichen Temperaturen. Trotz vielen konkurrierenden Anlässen und einer laufenden Fussball-Europameisterschaft haben sich über 110 Leute im Saal des Hotels Glockenhof eingefunden, um den Worten von Bjørn Lomborg aufmerksam zuzuhören. Der sehr erfolgreiche dänische Buchautor wurde eingeladen anlässlich der Vernissage unserer neu erschienenen Ausgabe zum Klimawandel.

Nach einleitenden Worten von Chefredaktor Ronnie Grob stellt Lomborg in einem kurzen und knackigen Vortrag im Stil eines Ted Talks drei grosse Missverständnisse zum Klimawandel vor. Eines davon sei die Annahme, dass Hitze tödlicher als Kälte sei. Das sei mitnichten der Fall. In Wirklichkeit würden deutlich mehr Menschen aufgrund von Kälte als von Hitze sterben. Dazu verweist Lomborg auf eine international viel beachtete Lancet-Studie.

Im Anschluss setzen sich Lomborg und Grob auf der Bühne zusammen, um die drängenden Fragen zum Klimawandel vertieft zu diskutieren. Der Tenor der Podiumsdiskussion: Ja, der Klimawandel ist real und birgt gewisse Gefahren, die ernst zu nehmen sind. Jedoch ist der Alarmismus, der in der Öffentlichkeit betrieben wird, nicht gerechtfertigt.

Lomborg ist überzeugt, dass man die Herausforderungen des Klimawandels vor allem durch technologische Innovation bewältigen kann. Klimaschutz dagegen, bei dem die Bevölkerung Abstriche im Wohlstand machen müsste, sei nicht zielführend. Innovation habe beispielsweise die Wale gerettet: Weil Petroleum gefunden wurde, endete die Jagd auf Wale. Vorher nämlich beleuchteten die Reichen der Welt ihre Häuser mit dem Verbrennen von Waltran.

Nach mehreren klugen Inputs aus dem Publikum wendete sich dieses dem Apéro zu, um das Gehörte in Gesprächen weiterzuführen. (ms)

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