Offene Grenzen sind nicht nur wirtschaftlich vorteilhaft für Einheimische und Einwanderer, sondern auch moralisch gerecht. Negative Nebenwirkungen können ohne Einschränkung der Freiheit bewältigt werden.
Die Jungen können Reformen unbelasteter anpacken. Davon sind die Präsidenten von Junger SVP, Jungfreisinnigen und Junger CVP überzeugt. Im Gespräch loten sie das Potenzial für liberale Politik aus.
Go Liberalismus! Er braucht mehr glühende Anhänger. Bild: mauritius images/ Joseph Calomeni / Alamy.
Die Schweizer Einwanderungspolitik und die Kritiker der Personenfreizügigkeit gehen von falschen Prämissen aus: Wenn es um effiziente Allokation – auch von Arbeitskräften – geht, ist der Staat dem Markt unterlegen. Es braucht nicht mehr, sondern weniger Abgaben. Eine Replik.
Donato Scognamiglio, fotografiert von Ganter Bolzern
Zehntausende leben in der Schweiz ohne gültige Papiere. Sie arbeiten, zahlen Sozialabgaben und sind integriert. Die rechtliche Lage steht im Widerspruch zur sozialen Realität. Dass es auch anders geht, hat der Kanton Genf gezeigt – und wird es vielleicht bald wieder tun.
Ruud Koopmans, fotografiert von David Ausserhofer.
Europa ist mitverantwortlich, dass jedes Jahr Zehntausende auf dem Weg hierher sterben, sagt der Migrationsforscher Ruud Koopmans. Er fordert die Einführung von Kontingenten und die Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten.
Obwohl die Wirtschaft wächst und der Fachkräftemangel anhält, steigen die Löhne in der Schweiz nur zaghaft. Ein Grund: Die expansive Geldpolitik der Nationalbank stimuliert in erster Linie die Zuwanderung. Zeit, die Rolle der SNB neu zu denken.