Offene Grenzen sind nicht nur wirtschaftlich vorteilhaft für Einheimische und Einwanderer, sondern auch moralisch gerecht. Negative Nebenwirkungen können ohne Einschränkung der Freiheit bewältigt werden.
Die westlichen Volkswirtschaften wachsen nicht mehr, der klassische Liberalismus steckt in der Krise. Das hat auch damit zu tun, dass Liberale ihr Denken auf wirtschaftliche Fragen verengt haben, sagt Ökonom Samuel Gregg.
Ein neues Abkommen will eine umfassende digitale Kontrolle aller Menschen und ihrer Handlungen ermöglichen. Auch die Schweiz macht mit und wird damit zur Handlangerin
von autoritären Staaten.
Ruud Koopmans, fotografiert von David Ausserhofer.
Europa ist mitverantwortlich, dass jedes Jahr Zehntausende auf dem Weg hierher sterben, sagt der Migrationsforscher Ruud Koopmans. Er fordert die Einführung von Kontingenten und die Auslagerung von Asylverfahren in Drittstaaten.
In der industriellen Gesellschaft regiert die Norm. Das Bild zeigt die Blocksiedlung Le Lignon in Vernier im Kanton Genf. Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_F66-08928
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren über das Phänomen der «Lifestyle-Teilzeit», warum der Staat Leistung bestraft – und was das mit der Zuwanderung zu tun hat.
Grüne Oase: Blick auf Spreitenbach und das Limmattal. Bild: Fabian Gull
Spreitenbach hat einen der höchsten Ausländeranteile der Schweiz. Doch zwischen «Albanerblock» und Shoppingcentern funktioniert das Zusammenleben von Menschen aus rund 70 Nationen erstaunlich gut. Nun kommt die Gentrifizierung.