Über

Der «Schweizer Monat» ist das Debattenmagazin für Politik, Wirtschaft und Kultur aus Zürich. Seit 1921 pflegt er den freiheitlichen Wettbewerb der Ideen unter den besten Autorinnen und Autoren aus der Schweiz und der ganzen Welt.

Details zur Erscheinungsweise, Auflage und Anzeigenpreise entnehmen Sie unserer Media-Dokumentation.

Unser Team

Michael Wiederstein, Chefredaktor 

Michael Wiederstein, Jahrgang 1983, ist Germanist und Literaturwissenschafter. Nach Stationen an zwei Lehrstühlen und freien Tätigkeiten als Journalist stiess er 2010 zum «Schweizer Monat». Er betreute über mehrere Jahre das Ressort Kultur und den «Literarischen Monat», bevor er 2016 Chefredaktor wurde. Seit 2017 ist er ausserdem Jurymitglied des «Ingeborg-Bachmann-Preises» in Klagenfurt. Als unverbesserlicher Optimist hofft der dreifache Familienvater auch weiterhin auf die baldige Wiedervereinigung der Britpopband «Oasis».
Telefon + 41 44 363 7014

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Ronnie Grob, Stv. Chefredaktor / Ressortleitung Politik & Wirtschaft

Ronnie Grob, geboren 1975 in Schlieren, ging nach einer kaufmännischen Ausbildung öfters auf Reisen. Während vieler Jahre arbeitete er in Büros, bis er entdeckte, dass er auch Schreiben kann, um Geld zu verdienen. Als Blogger und Journalist schrieb er medienkritische Texte für Bildblog.de, Medienwoche.ch und Presseverein.ch. Nach neun Jahren als freier Journalist in Berlin ist der «Schweizer Monat» in Zürich seine erste feste Print-Station. Nebenher verfasst er die wöchentliche Medienkolumne der «NZZ am Sonntag». Er spielt Fussball, mag Bilder von Joaquín Sorolla und hat zuletzt mit Begeisterung Hans Falladas «Kleiner Mann, was nun?» gelesen.
Telefon + 41 44 361 2604
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Stephan Bader, Kulturredaktor

Stephan Bader ist freier Journalist und Kulturredaktor beim «Schweizer Monat». Seit er als Erstgeborener zeitgleich mit seinen jüngeren Geschwistern ins Bett musste, liest er vor dem Einschlafen – gern zum Beispiel Fjodor Dostojewski, Maurice Chappaz und Michael Fehr. Dass mit dem Nobelpreis für Bob Dylan endlich auch Songtexte offiziell zu Literatur erklärt wurden, findet er sehr begrüssenswert. Stephan Bader hat in Fribourg und Siegen (D) Gesellschaftswissenschaften studiert und führte vier Jahre lang ein Berliner Dreisternehotel. Er liebt den Jura, das Tessin und gute Sachbücher.
Telefon + 41 44 361 2602
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Laura Clavadetscher, Redaktionspraktikantin

Laura Clavadetscher, Jahrgang 1982,  Schuhgrösse 38, studiert Germanistik und Neuroinformatik an der Universität Zürich. Natur- und Geisteswissenschaften finden in diesem Duett eine ihren Interessen gemässe harmonische Vermählung.
Ihr Faible für anachronistische Freizeitgestaltung lebt sie in der Gartenarbeit aus sowie in der Pflege lädierter Vögel. Seit Januar 2018 ist Laura Clavadetscher Praktikantin beim «Schweizer Monat».
Telefon + 41 44 361 2602
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Thom Nagy, Redaktor und Onlinestratege

Eine endlose Faszination für die Möglichkeiten der digitalen Revolution zieht sich als roter Faden durch das Schaffen von Thom Nagy. Nach dem Studium der Publizistik, BWL und Geschichte lebte er sie als Leiter strategischer Digitalprojekte bei «20 Minuten», «NZZ» und «TagesWoche» aus. Beim «Schweizer Monat»zeichnet er für die Konzeption und Umsetzung einer neuen Onlinestrategie verantwortlich: Der Relaunch der Website fand unter seiner Ägide statt. Wenn Thom Nagy nicht am Bildschirm sitzt, beschäftigt er sich mit elektronischer Musik und hört gern lange Podcasts.
Telefon + 41 44 361 0164
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Alicia Romero, Redaktorin und Produzentin

Alicia Romero, geboren 1989 in Kilchberg, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Universität Zürich. Sie arbeitete am dortigen Institut für Volkswirtschaft und bei der Stiftung für Jung’sche Psychologie in Küsnacht. 2016 stiess sie als Praktikantin zum «Monat» und ist seit Herbst 2017 als Bildredaktorin und Produzentin tätig. Wenn Alicia Romero nicht gerade arbeitet, wandert sie gern in den Bündner Bergen. Und wenn es regnet, liest sie am liebsten Gerhard Meier, Donna Tartt und Antonio Tabucchi.
Telefon + 41 44 363 7011
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Lukas Rühli, Redaktor Politik & Wirtschaft

Lukas Rühli war nach dem Studium der Volkswirtschaft und der Geographie viele Jahre Projektleiter beim Think Tank Avenir Suisse, wo er vor allem zu den Themen Föderalismus und Demokratie publizierte. Als «Adjunct Fellow» blieb er der Denkfabrik erhalten, den Hauptteil seiner intellektuellen Ressourcen setzt er aber seit 2018 für den «Schweizer Monat» ein. Er mag Datenvisualisierungen, Zahlen, die Alpen, sein Fahrrad, gute Musik, Lego und Katzen. Allergisch reagiert er auf Doppelmoral und Kulturpessimismus. In schwierigen Situationen fragt er sich: What would Picard do?
Telefon + 41 44 361 2603
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Jeanne Schärz, Administration und Leserservice

Jeanne Schärz besuchte die Wirtschaftsmittelschule in Bern. Nach dem beruflichen Einstieg als Hotelréceptionistin liess sie sich zur Werbeassistentin weiterbilden und arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Agenturen. Nach weiteren Stationen in der Unternehmensberatung sowie in einer Handels-und Produktionsfirma stiess sie im Jahr 2014 zum Team des «Schweizer Monats». Jeanne Schärz leitet das Backoffice und die Aboverwaltung.
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Katja Schönherr, Redaktorin und Projektleiterin Online

Katja Schönherr, Jahrgang 1982, ist in Dresden aufgewachsen. In Leipzig hat sie Journalistik und Kulturwissenschaften studiert und anschliessend bei der «Rheinischen Post» in Düsseldorf volontiert. Nach einigen Zwischenstationen lebt sie nun in der Schweiz, wo sie nochmals studierte: Literarisches Schreiben an der Hochschule der Künste Bern. Das Ergebnis ist ein Roman, der demnächst im Arche-Literaturverlag erscheint. Neben ihrer Tätigkeit als freie Autorin unterstützt Katja Schönherr das Team des «Schweizer Monat» im Digitalbereich.
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Unser Verwaltungsrat

Thomas Sprecher (Präsident)

 

Thomas Sprecher, Jahrgang 1957, wurde in Germanistik wie auch in Rechtswissenschaften promoviert. Er ist Partner der Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey AG in Zürich und engagiert sich seit langem für den «Schweizer Monat», zuvor als Vizepräsident des Vereins.

 

 

Georges Bindschedler

Georges Bindschedler, geboren 1953, ist promovierter Jurist und Unternehmer. Er fungiert als Delegierter des Verwaltungsrats der merz + benteli ag, Hauptaktionär der Micamation AG Dällikon und übt Verwaltungsratsmandate in weiteren Unternehmen aus. Zudem ist er Vizepräsident der Stiftung für MeinungsFreiheit und MedienVielfalt und Aktionär der Neuen Zürcher Zeitung AG. Seit über zehn  Jahren engagiert er sich  für den «Schweizer Monat».

 

Eric Lütenegger

Eric Lütenegger, geboren 1970, ist Mitglied der Geschäftsleitung und Partner der PMG Fonds Management AG. Er schloss seine Studien als Betriebswirtschafter sowie als Executive Master Corporate Finance ab und ist ausserdem diplomierter Finanzanalyst sowie Financial Risk Manager der Global Association of Risk Professionals. Zuvor war er in leitender Funktion für verschiedene Finanzunternehmen tätig.

 

René Scheu

René Scheu, geboren 1974, ist Feuilletonchef der «Neuen Zürcher Zeitung». Er hat Philosophie und Italianistik studiert und wurde mit einer Arbeit zur zeitgenössischen Philosophie an der Universität Zürich promoviert. 2007 bis 2015 wirkte er als Herausgeber und Chefredaktor des «Schweizer Monat». 2010 hat er die SMH Verlag AG mitgegründet und das Unternehmen an den Break-even-Punkt gesteuert.

 

Jobst Wagner

Jobst Wagner, 1959 geboren,  absolvierte seine Schulzeit in Deutschland, Kanada und der Schweiz. 1985 schloss er sein Jura-Studium an der Universität Bern mit dem Lizentiat ab. 1986 trat er in das familieneigene Unternehmen, die REHAU-Gruppe, ein und übernahm 2000 das Verwaltungsratspräsidium. Er ist Initiant und Förderbeirat der 2013 gegründeten Förderstiftung StrategieDialog21, Stiftungsrat von Avenir Suisse und Präsident der Stiftung Kunsthalle Bern.

Bewegte Geschichte

Seit 1921 schon erscheint die älteste Monatszeitschrift der Schweiz, seit 2010 in einem eigenen Verlag und seit 2011 mit neuem Team und unter neuem Namen: Der Relaunch machte aus den «Schweizer Monatsheften» den «Schweizer Monat». Zu ihm gehört auch der vierteljährlich erscheinende «Literarische Monat».

Das junge Team um den heutigen Chefredaktor Michael Wiederstein setzt auf die Diskussion globaler Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Kultur. Gemeinsam mit profilierten Autorinnen und Autoren werden deren Auswirkungen auf die Schweiz skizziert – und liberale Lösungen für anstehende Probleme aufgezeigt. Zu den Beitragenden zählten und zählen neben Nobelpreisträgern wie Gary Becker, Mario Vargas Llosa und Vernon L. Smith beispielsweise Sherry Turkle, Timothy Garton Ash, Didier Sornette, Niall Ferguson, Boris Groys, Elisabeth Kopp, Gerhard Schwarz, Hans-Magnus Enzensberger, Steven Pinker, Nassim Taleb, Herfried Münkler, Rolf Dobelli, Peter Sloterdijk, Reiner Eichenberger, Klaus Merz, Peter Stamm und Christian Kracht.

Eines der ersten Projekte des neuen Teams von 2011 bestand darin, das Archiv der «Schweizer Monatshefte» zusammen mit der Bibliothek der ETH Zürich zu digitalisieren und die Inhalte online frei zugänglich zu machen. Die Bände 1 (1921) bis 990 (2011) können hier kostenlos eingesehen und durchsucht werden. Die neueren Ausgaben finden Sie auf dieser Website. 2013 hat Thomas Sprecher, Jurist, Germanist und Verwaltungsratspräsident der SMH Verlag AG, die den «Schweizer Monat» herausgibt, das erste Buch zur Geschichte der Zeitschrift vorgelegt: Das Buch können Sie für CHF 30.- (zzgl. CHF 5.- Versandkosten) hier bestellen.

Zur Historie

Die Geschichte der Zeitschrift ist ein Spiegel der schweizerischen und der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die Gründer der «Schweizerischen Monatshefte für Politik und Kultur» kamen aus dem akademischen Umfeld und wandten sich an ein ebensolches Publikum. Was die Gründer mit unterschiedlichem Hintergrund einte, war zunächst das Engagement gegen die Mitgliedschaft der Schweiz im Völkerbund, die in einer Volksabstimmung 1920 angenommen worden war. Ihr Misstrauen galt einer préponderance française und dem Bedeutungsverlust der deutschsprachigen Kultur. Als ein damaliger Redaktor sich der Frontistenbewegung anschloss und die Spalten der Zeitschrift für deren Vertreter öffnete, wurde er 1933 entlassen. Der Liberalismus, der später zu einem der Markenzeichen der Zeitschrift werden sollte, war Gegenstand heftig geführter Debatten unter den Autoren. Einig waren sie sich in der Ablehnung des Kommunismus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verfolgte die Redaktion mit neuen Mitarbeitern einen liberalen Kurs. Als «Schweizer Monatshefte für Politik, Wirtschaft und Kultur» bot die Zeitschrift internationalen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihre Essays, Erzählungen und der Idee der Freiheit verpflichteten Beiträge im deutschen Sprachraum zu publizieren. Viele namhafte Intellektuelle der Schweiz sind im Laufe der Jahrzehnte in den Monatsheften zu Wort gekommen: Herbert Lüthy, Otto von Greyerz, Friedrich Dürrenmatt, Edgar Bonjour, Jean Rudolf von Salis, Emil Brunner, Emil Staiger, Gottlieb Duttweiler, Richard Reich, Fred Luchsinger, Hermann Hesse, Hermann Burger, Elsbeth Pulver, Peter von Matt, Roger de Weck. Bald überschritt die Zeitschrift den Status einer Plattform zur helvetischen Selbstverständigung und avancierte zu einem wichtigen Medium für das europäische Geistesleben. So verfassten etwa Wilhelm Röpke, Marion Gräfin von Dönhoff, Theodor W. Adorno, Benedetto Croce, Luigi Einaudi, Ludwig Erhard, Friedrich August von Hayek, Raymond Aron, Hermann Lübbe und Sir Karl Popper exklusive Beiträge.

Bis heute ist der «Monat» dem Wettbewerb der Ideen verpflichtet: Als Debattenmagazin aus Zürich profiliert es sich mit vielen internationalen Intellektuellen, die über Fokusthemen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur nachdenken und schreiben.