Wer am Bahnhof von Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, den Zug verlässt und Richtung Innenstadt geht, passiert drei Hotels. Als habe ein besonders gewitzter Historiker mit einem Gespür für konkrete exemplarische Fallstudien sie entlang des Weges platziert, erzählen sie von der Geschichte eines der jüngsten europäischen Nationalstaaten, 1991 aus der «Konkursmasse» der Sowjetunion hervorgegangen.
In Sichtweite ragt zunächst das Hotel...