Stichwort: Fachkräfte

Was hat Sie in den vergangenen fünf Jahren unternehmerisch besonders herausgefordert?

Als führender Anbieter von Modulen und Chips für Positionierung und drahtlose Kommunikation war und ist geschicktes Diversifizieren gefragt, das heisst: in verschiedenen Bereichen – in der Automobil-, Industriegüter- und Konsumgüterindustrie – tätig sein. Dank unserer sehr global und divers aufgestellten Struktur waren wir mit dem Frankenschock vor zwei Jahren nicht sonderlich konfrontiert. Eine grosse Herausforderung für uns war und ist es, in diesem global umkämpften Markt innovativ zu bleiben. Wir haben deshalb eigene Teams aufgebaut, die sich nur darum kümmern, Technologieentwicklungen zu verfolgen und aktiv zu betreiben – damit wir wissen, wo wir in den kommenden 5 bis 10 Jahren sein müssen. Wir haben realisiert: ohne verstärkte eigene Forschung bestünde die Gefahr, den Anschluss zu verpassen. Davon profitieren wir heute.

Welche Herausforderungen sehen Sie in den nächsten fünf Jahren auf Ihren Betrieb zukommen?

Ganz klar: weltweit die richtigen Leute finden, um weiter wachsen zu können. In der Schweiz sind Gesetzes- und Ausbildungslage diesbezüglich nicht einfach: Es wird immer schwieriger, die geeigneten Fachkräfte zu bekommen, um unsere Innovationskraft zu behalten und zu steigern. Für uns ist es zwingend notwendig, auch künftig in der Lage zu sein, die besten Ingenieure weltweit zu rekrutieren. Wir wachsen auch deshalb momentan im Ausland, durch gezielte Zukäufe von Technologiesegmenten und die zugehörigen Experten, die wir in der Schweiz im Moment leider nicht finden können.

 

Bürokratie:<br /> Verursachen und geisseln
Die neuen Deklarationsvorschriften des Lebensmittelgesetzes verlangen nun auch Angaben zu Allergenen im Offenverkauf. Für die englischen Touristinnen in der Schweiz von 1952 würden diese ab dem 1. Mai 2017 lauten: «Caution: This ananas contains ananas.» Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / Com_M01-0981-0004 / CC BY-SA 4.0
Bürokratie:
Verursachen und geisseln

Bürgerliche Regierungsparteien empören sich über unnötige Regulierungen, die sie nicht selten selbst verursacht haben. Ein Besuch bei der Legislative.

«MONAT für MONAT
eine sinnvolle Investition.»
Heinz Zimmermann, Professor für Finanzmarktökonomie,
über den «Schweizer Monat»