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Ökonomen braucht die Welt

Niemanden scheint zu interessieren, was die Weltbank zu melden hat.

Das selbsterklärte Ziel vieler Entwicklungsökonomen ist es, durch das Teilen ihres Wissens der Welt zu mehr Wohlstand zu verhelfen. Zahlreiche Akteure tun genau das: Sie tätigen Empfehlungen und engagieren sich in der Politikberatung. Die Weltbank zum Beispiel publiziert jährlich gegen die 300 Reports zu entwicklungsökonomischen Fragestellungen und stellt diese als PDF auf ihrer Homepage zum freien Download zur Verfügung. Nur: Wer liest diese Berichte überhaupt?

Eine Analyse der eigenen Klickzahlen kommt zum Schluss, dass nur 2 Prozent aller Studien häufiger als 1000mal gelesen wurden. Schlimmer noch: Saftige 31 Prozent wurden kein einziges Mal angeklickt. Zu sagen haben sie etwas, diese Ökonomen. Nur hinhören will keiner. (jb)

«Ein Sprudelbad fürs Hirn!»
Monique Bär, Philanthropin und Gründerin der Arcas Foundation,
 über den «Schweizer Monat»