In der Schweiz wächst die Tendenz, die Neutralität durch schwammige Adjektive und durch eine Annäherung an Verteidigungsbündnisse zu relativieren. Das zeugt von Wankelmut und mangelndem Geschichtsbewusstsein.
Studio Schweizer Monat #61: Der Politikwissenschafter Herfried Münkler spricht über die US-Zwischenwahlen und das Erbe von Marx, Wagner und Nietzsche. Zudem erklärt er, wie er sich als Universitätsprofessor erfolgreich gegen Cancel-Versuche gewehrt hat.
Studio Schweizer Monat #80: Beat Schillig, Gründer und VR-Präsident des Instituts für Jungunternehmen, spricht über die Förderung von Start-ups und wie sich die Gründerszene in der Schweiz verändert hat.
Donald Trump regiert ohne sichtbare Grenzen – genau das könnte 2026 einen Wendepunkt markieren. Foto: Joyce N. Boghosian / Wikimedia Commons
Die Schweiz beging während der Coronakrise zweifellos Fehler – insbesondere beim Besuchsverbot in Altersheimen. Doch unter dem Strich ist sie mit ihrem liberalen und föderalen Kurs gut gefahren.
Weshalb der Wirbel? Weil «Capital in the Twenty-First Century» an animalische Instinkte appelliert. Doch die Debatte verläuft entlang klassischer ideologischer Linien. Dies zeugt von Denkfaulheit. Und lenkt davon ab, dass auf die Wohltätigkeit von Selfmade-Milliardären mehr Verlass ist als auf eine Vermögenssteuer.