Aus New York City arbeitet die Schriftstellerin historische Ereignisse in Äthiopien kreativ auf. Ihr halbes Jahr in Zürich hat sie ausgerechnet während der Pandemie verbracht.
Während sich die Fluten noch durch Deutschland wälzen, kommt nicht nur vielerorts das normale Leben, sondern zuweilen auch das vernünftige Denken zum Erliegen. Sie mögen das für eine Variante des typisch deutschen Schwermuts und krampfhaften Schuldsuchens abtun wollen, aber vergessen Sie dabei eines nicht: Angesichts der immer deutscher werdenden EU könnte das für die Schweiz gefährliche Konsequenzen haben. Ein satirischer Kommentar.
Zehntausende leben in der Schweiz ohne gültige Papiere. Sie arbeiten, zahlen Sozialabgaben und sind integriert. Die rechtliche Lage steht im Widerspruch zur sozialen Realität. Dass es auch anders geht, hat der Kanton Genf gezeigt – und wird es vielleicht bald wieder tun.
«Der Wert des Dollars sinkt und sinkt. Die Kapriolen des Euros sind nicht weniger besorgniserregend. Seit anfangs Jahr ist der Trend völlig eindeutig. Die kleinen Erholungsphasen spenden nur minimalen Trost. Pessimismus beherrscht vorwiegend das Stimmungsbild. Und dies mit guten Gründen, hat doch der gestiegene Schweizer-Franken-Kurs als Spiegelbild der rasenden Talfahrt des Dollars einen Stand erreicht, […]