Milliardäre

Was macht es mit einem, wenn man ein Vermögen von mehr als 1000 Millionen Franken besitzt? «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz hat bei zehn Schweizer Milliardären nachgefragt.

Milliardäre
Foto von Ronnie Grob

Macht Geld glücklich? Auf jeden Fall, wenn es denn die Bedürfnisse abdeckt, die man hat. Was aber, wenn man richtig viel Geld hat, so wie die zehn befragten Herren im Buch «Milliardäre» von «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz – viel mehr also als Bedürfnisse? «Geld macht zumindest nicht unglücklich», sagt Klaus-Michael Kühne dazu. Und Samih Sawiris: «Ab 100 Millionen spielt Geld keine Rolle mehr.» Alles ist jedenfalls nicht anders bei den Herren Milliardären: So erfährt man, dass es Hansjörg Wyss glücklich macht, am Morgen mit seiner Frau einen Kaffee zu trinken und die Natur zu bewundern. Das kann jeder ohne Milliarden natürlich auch. Wyss sagt lapidar und durchaus einleuchtend: «Ich kann ja nur einmal Frühstück essen, einmal Mittag essen. Und jeden Tag ins Baur au Lac zu gehen, ist auch langweilig.» Des weiteren porträtiert das kleine Büchlein Peter Spuhler, Urs Burkard, Andreas Jacobs, André Hoffmann, Michael Pieper, Urs Wietlisbach und Christoph Blocher. Lesenswert! (rg)

«Sympathisch elitär, aber nie hochnäsig!
Die Kollegen beim MONAT wissen,
dass der liberalen Haltung ein Schuss Ironie gut bekommt.»
Rainer Hank, «FAZ»-Kolumnist,
über den «Schweizer Monat»