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Milliardäre, Morde und die Mona Lisa

Mit «Glass Onion: A Knives Out Mystery» legt Regisseur Rian Johnson kein Meisterwerk, aber einen sehr unterhaltsamen Detektivfilm vor.

Milliardäre, Morde und die Mona Lisa
Daniel Craig als Detektiv in «Glass Onion» – vor prominenter Kunst und prominenten Co-Stars. Foto: John Wilson / Netflix.

Der Song «Glass Onion» vom Weissen Album der Beatles von 1968 bietet im Text eine Art Rückblick auf die Karriere der Fab Four. Fetzen verschiedener Titel werden quasi als Traum miteinander verbunden.

Der neue Kriminalfilm «Glass Onion» hingegen ist die Fortsetzung des Erfolgsfilms «Knives Out» von 2019. Er bietet eine neue Variation im klassischen Genre der Detektivgeschichte, wie sie etwa Agatha Christie geschrieben und Peter Falk als Columbo im TV beliebt gemacht hat.

Der auffällig gekleidete Detektiv Benoit Blanc wird erneut gespielt vom Bond-Darsteller Daniel Craig. Zusammen mit verschiedenen Freunden des Tech-Milliardärs Miles Bron (Edward Norton) besucht Blanc dessen Privatinsel für ein Krimi-Wochenende. Mit dabei etwa Duke Cody (Dave Bautista), der als muskulöser Videogame-Streamer und Männer-Influencer Karriere macht, oder das alternde Model Birdie Jay (Kate Hudson), die nach verschiedenen Skandalen nun mit bequemen Jogginghosen Erfolge feiert. Und natürlich kommt es dann zu echten Verbrechen, die mit zahlreichen Wendungen, diversen Rückblenden und erklärenden Zusatzschlaufen trickreich erzählt werden.

Der Film ist gespickt mit Gastauftritten bekannter Stars wie Hugh Grant, Ethan Hawke oder Serena Williams. Und enthält manch böse Pointen, aber auch Wahrheiten über die Welt der Superreichen. Eine neue Energieform und die echte Mona Lisa spielen im Film eine ebenso wichtige Rolle wie diverse Krimi-Klischees, die durch die Mangel gedreht werden. Verfügbar ist der kurzweilige Spass bei Netflix. (dj)

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