Mark Zuckerberg, Meister des Metaversums

Der Facebook-Konzern ändert seinen Namen und will sich künftig auf eine neue Art des Internets konzentrieren – das «Metaverse».

Mark Zuckerberg, Meister des Metaversums
Bild: Facebook

Letzte Woche hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine wichtige Änderung in der Ausrichtung des Tech-Giganten bekanntgegeben. Das entsprechende Video zeigt Zuckerberg, wie er durch den Hauptsitz seiner Firma spaziert und in farblich stilvoll eingerichteten Sofa-Ecken sitzt.

Der Google-Dachkonzern wurde 2015 in Alphabet umbenannt. Ähnlich werden die Marken und Plattformen von Facebook – dazu gehören WhatsApp, Instagram und der Virtual-Reality-Anbieter Oculus – nun unter dem Dach von «Meta» organisiert.

Damit will Zuckerberg seine Firma im Zentrum des «Metaversums» positionieren. Was diese Weiterentwicklung des Internets genau bedeutet, ist derzeit noch offen, denn sie entsteht erst. Erwartet wird aber, dass in Echtzeit berechnete 3-D-Welten eine wichtige Rolle spielen werden – man schaue die Inhalte nicht nur an, sondern fühle sich darin, sagt Zuckerberg.

Der Begriff geht dabei auf Science-Fiction-Autoren zurück. Geprägt hat ihn der US-Schriftsteller Neal Stephenson im Roman «Snow Crash» von 1992. Ähnliche Konzepte wurden schon zuvor diskutiert und später in Tad Williams’ «Otherland»-Serie (1996 bis 2001) oder in Ernest Clines «Ready Player One» (2011) dramatisch in Szene gesetzt.

Langfristig, so Zuckerberg, solle seine Firma das «Metaverse» prägen. Mit der Namensänderung will Facebook offenbar schon einmal eine Fahne im «Metaversum» platzieren und das Gebiet für sich beanspruchen. (dj.)

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Dominik Imseng,
Managing Partner bei smartcut consulting,
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