Making of 1025

Making of 1025
Hans Ulrich Gumbrecht.

Essay über unsere Gegenwart

Hans Ulrich Gumbrecht zählt zu den letzten Vertretern seiner Zunft: jener des universal gebildeten Intellektuellen. Das Wissen des Stanford-Professors, genannt «Sepp», ist stupend, ebenso seine Schaffenskraft. Als der Herausgeber mit ihm vor ein paar Monaten ein Gespräch über die europäischen Abgründe führte (siehe Ausgabe von Oktober 2014), war beiden klar: diese Abgründe verdienen eine Vertiefung. Lesen Sie den grossen Gumbrecht-Essay über Egalitarismus, Sozialdemokratismus und das schicksalsfreie Leben im Dossier.

 

Gestatten, Riederer.

Mit grossem Interesse hat Michael Wiederstein Ende letzten Jahres einen Essay zur Aktualität des Liberalismus in der NZZ gelesen, verfasst von Schriftsteller Jens Steiner. Auf Anfrage zeigte sich der Schweizer Buchpreisträger von 2013 bereit, seine Gedanken zu vertiefen – bloss das Wie war noch zu klären. Als Steiner dann seine Kurzgeschichte «Herr Riederer und die Wut» lieferte, schrieb er: «Manchmal muss man, um herauszufinden, was man tun will, es einfach tun. So auch beim Verfassen eines Texts. Die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden bzw. Schreiben. Sie wissen schon.» – Seinen Gedanken folgen können Sie in unserer neuen Ausgabe.

 

Wir Spekulanten

Er grub in Archiven, wälzte Max Webers Werke und las den Initiativtext der Jungsozialisten.
Der Finanzmarkttheoretiker Heinz Zimmermann wollte wissen, was hinter dem Bild des Spekulanten steckt. Bald stimmen die Schweizer Stimmbürger über eine Volksinitiative ab, die Nahrungsmittelspekulation unterbinden will. In unserer neuen Ausgabe finden Sie Zimmermanns Konklusion: es gibt gute und schlechte Spekulation.

 

Joe Ackermann exponiert sich

Wenn Wirtschaftsgrössen sich politisch äussern, ist ihnen für gewöhnlich Häme und Kritik gewiss. Publizisten teilen gerne aus, zumal sie mit aggressiven Statements mehr Upside als Downside haben. Josef Ackermann nimmt beides in Kauf. Nach einer Bedenkzeit von rund einem Monat spielte er uns einen langen Text zu, der so manchen PR-Verantwortlichen wohl zum Schwitzen bringen dürfte. Wir stellten das Menü für die April-Ausgabe kurzfristig um und bringen Ackermanns Gedanken in ungekürzter Form.

 

Der fluchende Robert
Bei einem Abendessen im Freundeskreis lernt man den österreichischen Schriftsteller Robert Menasse kennen. Buchstäblich.

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Werner Kieser, Unternehmer,
über den «Schweizer Monat»