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Making of 1023

Making of 1023
Yves Rossier, photographiert von Raffael Waldner.

Die freie Rede im Visier

Wir heissen Florian und Nora, Michael und René, seit dem 7. Januar 2015 aber sind wir alle auch ein bisschen Charlie – oder lieber doch nicht? Unzählige Fragen beschäftigen uns, als Bürger wie als Publizisten, als Europäer wie als Freiheitsfreunde; Antworten haben wir kaum gefunden, nur immer mehr und noch mehr Fragen. Umso stärker irritiert uns deshalb die Fraglosigkeit, mit der der mediale Mainstream die Dinge zu kanalisieren weiss. Innert Stunden war die Vulgata gefestigt: Der Hass versuchte den Westen im Herzen zu treffen, doch dessen Werte sind stärker als jede Waffe. Tatsächlich? Wenn es um die Stärke der Redefreiheit geht, haben wir unsere Zweifel und deshalb mit Jonathan Turley und Philippe Nemo zwei internationale Kenner gebeten, die Lage einzuschätzen. Dies kann freilich nur ein Anfang sein. Bis dieses Magazin erscheint, mag Charlie aus den Schlagzeilen verschwunden sein. Die grundlegenden Fragen aber bleiben – und werden uns in den kommenden «Monaten» weiterbeschäftigen.

 

Ein Schubser von Cass Sunstein

Es brauchte kein «Nudging», um Cass Sunstein als Autor zu gewinnen. Als wir dem Harvard-Juristen schrieben, dass wir in unserem Februar-Dossier kritische Fragen zu «Nudges» aufwerfen, bot er uns sogleich seine Mitwirkung an.

 

Jetzt spricht der Chefdiplomat

Im Januar 2014 trat Botschafter Benedikt Wechsler an die Redaktion heran und fragte, ob der «Monat» an einem Essay über Schweizer Aussenpolitik interessiert sei. Seither ist viel geschehen, und das Schweizer Stimmvolk setzt seit dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative grosse Hoffnungen in seine Diplomaten. Im Zuge der neu lancierten Europa-Frage regten wir an, dass Staatssekretär Yves Rossier – möglichst undiplomatisch – sein Verständnis von Souveränität darlegen solle. Dazu war der Chefdiplomat gerne bereit. Am Ende ging’s natürlich dennoch nicht ohne diplomatische Finessen und Satzkonstruktionen.

 

Augenöffner Boris Groys

Ihr nächster Besuch in einem Kunstmuseum wird sich anders anfühlen als alle vorigen. Jedenfalls, wenn Sie Boris Groys’ Essay gelesen haben…

 

Es ist angerichtet! Ein Besuch im «Pfuusbus»

Jeden Abend wandern Obdachlose zu Pfarrer Siebers «Pfuusbus». Die Aussicht auf ein warmes Essen und die Gesellschaft anderer locken Menschen mit unterschiedlichsten Geschichten an. Unsere Praktikantin Nora Schmid beobachtete erstaunt, wie die Befriedigung elementarster menschlicher Bedürfnisse zum ­Höhepunkt des Tages werden kann.

 

Pessi-Mist

Matt Ridley schreibt unermüdlich gegen jegliche Art von Vorurteilen an. Dagegen, dass die Welt im Zuge von IS, dem zu starken Franken oder Justin Bieber schlechter werde. Wer sich vom Gegenteil überzeugen lassen will, schlage das neue Heft auf. Aber Vorsicht: Optimisten werden nicht ernst genommen.

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