Making of 1019

Es ist ein nasskalter Sommerabend in Zürich: Michael Wiederstein und sieben Kolleginnen und Kollegen, darunter einige langjährige Autoren dieses Magazins, treffen sich – ganz geerdet – in der Beiz. Der Anlass: ein Streitgespräch über die «Generation (wh)Y». Die Fragen: Sind wir «Thirtysomethings» wohlstandsgesättigt? Haben wir die besten Zeiten schon gesehen? Erben wir von unseren Eltern bloss einen grossen Schuldenscherbenhaufen? Und: Wie sieht unsere Zukunft in dieser rasch alternden, mehr auf Sicherheit denn auf Freiheit bedachten Gesellschaft aus? Die Diskussion wird hitzig, manchmal laut – aber auch ergiebig. Teil eins unserer Spurensuche in Generationenfragen, flankiert von Beiträgen der Schriftstellerin Joanna Bator, des Consultants Robin Sprenger – und lebhaft kommentiert von unserer Redaktion.

 

Eichenbergers Plan

Reiner Eichenberger, streitbarer Professor für Ökonomie, denkt aus Prinzip gegen den Strom. Und schreibt wie ein Berserker gegen Denkblockaden an. Bis kurz vor dem Start der Druckereimaschinen hat er an seinen neusten Vorschlägen gefeilt.

 

Machthypnose

Wo Peter Sloterdijk ist, da ist auch der «Monat» nicht weit. Politik, sagt er diesmal, ist längst «Autohypnopolitik»: Die Volksvertreter versuchen sich selbst von dem zu überzeugen, woran sie bis vor kurzem nicht geglaubt haben. Gehört womöglich der Euro auch zur Reihe autohypnotischer Erfindungen? Mehr von Sloterdijk, Puppe und Konrad im grossen Gespräch.

Lemmologie

 Erstmals traf unser Autor Jörg Scheller einen schlecht gelaunten Lemmy Kilmister im Jahr 1999 – zum Interview beim Flipperspielen. Ungeachtet der Granteligkeit des «Motörhead»-Rockers und trotz schmachvollen Scheiterns beim Versuch, dessen gutturales Genuschel zu dechiffrieren, führte er in den Folgejahren mehrere Interviews mit Kilmister und publizierte auch zahlreiche Artikel über seine Band. Nun sahen sich Scheller und Kilmister in Zürich wieder. Endlich mehr Rock’n’Roll im «Monat»!

 

Binswanger vs. Zimmerli

Als Walther Ch. Zimmerli und Mathias Binswanger in unseren Redaktionsräumen die Klingen kreuzten, schien draussen für einmal die Sonne. Unnötigerweise. Denn mit einem Verfechter der höheren Maturaquote auf der einen und einem Befürworter des dualen Bildungssystems auf der anderen Seite des Tisches wäre die Diskussion auch ohne äusseres Zutun hitzig geworden: Noch nach Ausschalten des Aufnahmegeräts war die Debattierfreude der beiden Bildungsdenker ungebremst. Was sie sich zu sagen hatten und wo sich ihre Polpositionen annähern, lesen Sie in unserem Dossier zur Gymnasialbildung.

 

Spielzeit!

Endlich: Die Zeit der schwachen Schwalben liegt hinter und jene der wahren Schauspielkunst vor uns – die Theatersaison beginnt! Wir haben der Regisseurin Mélanie Huber bei den Proben für die Eröffnungsvorstellung im Zürcher Schiffbau über die Schulter geschaut und schüren die Vorfreude auf die Bühne.

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