Making of 1014

Herr Ebert, glauben Sie auch…?

 Erstmals trafen Florian Rittmeyer und Michael Wiederstein den Wissenschaftskabarettisten Vince Ebert in Tübingen. Das ist nun fast genau drei Jahre her. Und das dort entstandene Gespräch zum Thema Freiheit ist bis heute einer der meistgelesenen Texte auf der «Monat»-Website. Ebert ist der einzige Physiker, der untersucht hat, ob sich die Lichtgeschwindigkeit verringert, wenn man sie durch eine Behörde lenkt. Und er wurde (nicht nur deshalb) zum persönlichen und redaktionellen Freund. Im Zuge der Vorbereitung des aktuellen «Mythen»-Dossiers war deshalb bald klar, dass man auf seinen Experten-Essay zum Thema «Wissenschaftsmythen» kaum würde verzichten können. Wir fragten an, er sagte zu – und schrieb die letzten Zeilen seines Textes unmittelbar vor seinem jüngsten Auftritt im Zürcher Miller’s Studio. Lesen Sie seine humorige Abrechnung mit den vermeintlich «wissenschaftlich belegten» Problemen wie Handystrahlung, Homöopathie und Dioxin im Frühstücksei.

 

Grübelei…? Von wegen!

So sieht Unabhängigkeit aus! Was der ehemalige Bankier Oswald Grübel über Leistungsorientierung in der DDR und Softsozialismus in der angeblich privaten Wirtschaft von heute denkt, lesen Sie im grossen Gespräch.


An alle Anwälte und Lehrer…

Ulf Berg und Yves Vontobel präsentierten im September 2012 brisante Zusammenhänge zwischen Maturitätsquoten und Jugendarbeitslosigkeit. Kurz darauf zitierte Wirtschaftsminister und SM-Leser Johann Schneider-Ammann die Statistiken. Der Aufruhr unter Bildungsfachleuten war gross. Berg und Vontobel werden weiterhin heisse Eisen anfassen und in dieser Zeitschrift präsentieren. Aktuell zeigen sie, wie sehr die boomenden Dienstleistungsbranchen vom Wohl der «klassischen» Industrie abhängig sind. Ob sich dessen Anwälte, Lehrer, Putzleute und Interactive Designer bewusst sind? Wir befürchten, dass die Antwort nein lautet. Und empfehlen deshalb dringend, ihre jüngste Publikation.

 

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Das ist Angelos Nummer. Und Angelo, der Held in Francesco Micielis neuem Roman, ist Agent. Ein Agent der kleinen Dinge, auf der Suche nach dem ersten grossen Fall. Und dieser versteckt sich ausgerechnet in einem Sloterdijk. Lesen Sie den exklusiven Vorabdruck in dieser Ausgabe.

 

Nach der Initiative

Dieter Freiburghaus sandte Florian Rittmeyer einen Vortrag, den er an einer Tagung des Vereins Zivilgesellschaft im November 2013 gehalten hat. Letzterer fragte den Autor, ob er die Ausführungen in einen provokativen Essay umwandeln könnte. Der Solothurner Politikwissenschafter und Ökonom liess durchscheinen, dass Provokationen nicht sein Ding seien. Der Leser durchschaue sie zu leicht. Rittmeyer wartete gespannt – und erhielt eine Analyse, die Internationalisten und Nationalisten gleichermassen provozieren dürfte.

 

Sie Pseudoindividualist!

Norbert Bolz ist einer der begnadetsten Agents Provocateurs im grossen Nachbarkanton. Keine Talkrunde, in der nicht der Blutdruck aller Redner sogleich stiege, wenn Bolz das Wort ergreift. Lesen Sie im aktuellen Dossier, warum Sie garantiert nicht so individualistisch ticken, wie Sie glauben.

«Der beste Journalismus ist der,
den man liest, obwohl einen das Thema bis dahin gar nicht interessiert hat.
Beim MONAT passiert mir das ständig.»
Niko Stoifberg, Schriftsteller und Redaktor bei «getAbstract», über den «Schweizer Monat»