Kultur

Industrielle und Kunst

Organisierter Wahnsinn
Markus Somm: Warum die Schweiz reich geworden ist. Mythen und Fakten eines Wirtschaftswunders, Bern: Stämpfli-Verlag, 2021.
Organisierter Wahnsinn

Markus Somm geht dem Reichtum der Schweiz auf die Spur.

Keine friedliche Welt der Frauen
Agentin 355 (Ashley Romans) und Yorick Brown (Ben Schnetzer), der letzte Mann der Welt. Bild: Disney+
Keine friedliche Welt der Frauen

Die Fernsehserie «Y: The Last Man» beschreibt die Welt nach einem apokalyptischen Ereignis, bei dem fast alles Leben, das ein Y-Chromosom trägt, zugrunde geht.

Architektur in China

Wandel der chinesischen Megacitys
Autobahn über dem Jialing-Fluss in der Stadt Chongqing. Die Flüsse Jialing und Jangtsekiang fliessen in der Stadt zusammen.
Wandel der chinesischen Megacitys

Trotz des landesweiten Baubooms unterscheidet sich das Wachstum chinesischer Städte erheblich. Das liegt an Geologie und Klima, aber auch an Verordnungen, die sich von Ort zu Ort unterscheiden.

Herbstlyrik

Unbändige Innovation: Schweizer Künstlerinnen

Tausendsassa der Moderne
Sophie Taeuber-Arp, Porträt von 1920 mit Dada-Kopf © Stiftung Arp.
Tausendsassa der Moderne

Sophie Taeuber-Arp zierte lange die 50-Franken-Note. Die Alleskönnerin malte, zeichnete, gestaltete, lehrte, gründete eine Avantgarde-Zeitschrift, entwarf mit Leichtigkeit Häuser wie Bekleidung – und noch viel mehr.

Weit mehr als die drei Schlüssel
Warja Lavater, 1949, Fotograf unbekannt.
Weit mehr als die drei Schlüssel

Die Grafikerin Warja Lavater wurde international geschätzt: Ihre Werke wurden in den USA verlegt und in französischen Schulen eingesetzt. Ihre Schlüssel prägen bis heute das UBS-Logo. Im Alter trennte sie sich, für viele überraschend, von ihrem Künstlergatten Gottfried Honegger. Nun ist sie wiederzuentdecken.

Die solitäre Kreative
Eine undatierte Porträtaufnahmen von Erna Yoshida Blenk © Eugen-und-Yoshida-Früh-Stiftung, Zürich.
Die solitäre Kreative

Innovativ, vorwärtsgewandt und eklektisch: Erna Yoshida Blenk erarbeitete zwischen Zürich und Tokio ein malerisches und gestalterisches Werk. Ihre damals völlig neuartigen Anleihen an ostasiatischen Stilen machten sie zu einer Ausnahmeerscheinung, die Kategorien sprengte.

Debattenverdruss

Disqualifikation statt Diskurs
Jan Freyn, zvg.
Disqualifikation statt Diskurs

Statt pragmatisch und offen zu streiten, suchen Deutschlands ­Medien nach Sündenböcken – und finden sie oft in den Bürgern. Der Journalismus verliert so seine kritische Funktion. Und die ­Regierung kann sich aus der Verantwortung stehlen.

von Jan Freyn
14 Minuten Lesezeit
Frei zugänglich
Rückkehr der Volksbelehrung
Jochen Staadt. Bild: www.fu-berlin.de.
Rückkehr der Volksbelehrung

Angesichts des gegenwärtigen politischen Gleichklangs, der in vielen deutschen Medien vorherrscht, lohnt es sich, an die einstmals scharf ausgetragenen Debatten in der alten Bundesrepublik zu erinnern. Die Meinungsbildung in der DDR ist ein historisches Beispiel dafür, wie in der ­Öffentlichkeit bestimmte Linien und Konformität durchgesetzt werden.

Rassismus

Schweizer Hochschulen

Vorhang auf für das Theater

Die Theater waren coronabedingt geschlossen.
Ein guter Moment, um über ihre Neuausrichtung zu sprechen.

Kurzgeschichten

Schweizer Reiseliteratur

Unser Sommerschwerpunkt widmet sich jenen Literaten,
die reisen und darüber schreiben.