Venedig, alle zwei Jahre wieder: Jahrmarkt der Eitelkeiten. Während die Besitzer der am Pier ankernden Megayachten die Kunstpreise in die Höhe treiben, bieten zu ihren Füssen Strassenverkäufer gefälschte «Gucci»-Taschen, Sonnenbrillen, Selfiesticks und anderen Ramsch an. Längst sind Biennalen, und vor allem diejenige Venedigs, zum Durchlauferhitzer für den globalen Kunstmarkt geworden. Dem versucht sich dieses Jahr der nigerianische Chefkurator Okwui Enwezor zu widersetzen. Sein Credo: Ideen vor Ware! Was also stellt er aus? Die nahe Zukunft und – mehr noch – die Probleme unserer Welt.
Diversity-Vorgaben bevormunden die Künstler, sagt Filmemacher Michael Steiner, der nun eine Serie dreht. Ohne staatliche Förderung, sagt er, gäbe es keine Schweizer Serien.
Die Grünliberalen geben sich smart, urban, pragmatisch.* Sie sind unverbraucht. Sie haben die Aura des Neuen und Erfolgreichen. Wie aber ticken sie wirklich? Eine Innensicht.
Hans-Peter Zehnder (l.) und Nicola Forster am 26.11.2024 an der KV Business School Zürich. Bild: Akchayan Sivakumar.
Im «Duell des Monats» debattierten Hans-Peter Zehnder und Nicola Forster über das neue Abkommen zwischen der Schweiz und der EU. Beide halten die Demokratie hoch – ziehen aber ganz andere Schlüsse daraus.
Hinter dem Kampf gegen «Desinformation» und «Hate Speech» steht die Sehnsucht, die Informationshoheit zurückzugewinnen. Doch Vertrauen lässt sich weder herbeiregulieren noch herbeiklagen.
Thomas Chatterton Williams. Bild: Jean-François Paga / Opale / Leemage.