In dieser Ausgabe

Editorial

Dossier

Privatwirtschaft und Umweltschutz

Die Industrie bringt in internationalen Umweltverhandlungen ihre Erfahrung und ihr Wissen noch immer viel zu wenig zum Tragen. Wenn sich die Wirtschaft eine ihren Leistungen entsprechende effiziente Mitsprache sichern will, muss sie die dafür notwendige Kompetenz entwickeln. Nur so kann der Gegensatz zwischen Wirtschaft und Umweltschutz schliesslich überwunden werden.

(2) Worst Case als Show

Ökokatastrophe, Globalisierungsverlierer, Vergreisung der Gesellschaft: hinter der Beschwörung von Worst-Case-Szenarien können handfeste Interessen stehen. Bewahrung und bestenfalls Anpassung des Bestehenden sind die Folge, auf Kosten von Kreativität und der Suche nach neuen Lösungen.

(3) Worst Case als Planungsgrösse

Zu den Worst-Case-Szenarien, mit denen sich das «Labor Spiez» vor allem beschäftigt, gehört weder der atomare Vernichtungskrieg noch die Explosion
eines Atomkraftwerks. Das Institut für den Schutz vor ABC-Gefahren bereitet die Schweizer Bevölkerung vielmehr vor allem auf die Bedrohung durch terroristische Attacken mit atomaren, biologischen oder chemischen Waffen vor.

(7) Nach der Sintflut

Sintflut und apokalyptische Zustände sind Desaster, die in der Bibel beschrieben werden. Sie bilden den Hintergrund, vor dem die Rettung inszeniert wird: das Wunder der Schöpfung kann so ein weiteres Mal mit grosser Dramatik vor Augen geführt werden.