Ausgabe 1053 - Februar 2018

Wie mutig ist die Schweiz?

Eine Allianz aus Harmoniebedürftigen und Verhinderern blockiert das Land. Warum sich das ändern muss.

Mit Beiträgen von Markus Freitag, Andrea Gmür-Schönenberger, Daniel Goetsch u.a.

In dieser Ausgabe

Editorial

Schwerpunkt

Verursachen Zahnspangen Pubertät?

Die meisten Menschen haben ein gespaltenes Verhältnis zu Mathematik und Statistik, gleichwohl erkennen sie an, dass Zahlen eine enorme Bedeutung für unser Verständnis der Welt haben. Auch – und: vor allem – die grösste Null in Mathe sollte wissen: Zahlen machen vor allem Sinn, wenn man sie richtig interpretiert.

Wahr, aber nicht richtig
Nadel im Heuhaufen? Klar ist: wer hier Bekanntschaft mit Jordan Ellenberg macht, hat die richtige Verbindung zwischen den Zahlen schon hergestellt.
Wahr, aber nicht richtig

Zahlen können einen genauso in die Irre führen wie Worte. Ein Mathematikolympionike verrät, wie Sie Fehlschlüssen vorbeugen können.

Freispruch für das Doping!
Thomas Rihm, photographiert von Günter Bolzern.
Freispruch für das Doping!

Die heutige Dopingpolitik mit ihrer angeblichen Sorge um die Gesundheitsgefährdung von Spitzensportlern ist von Widersprüchen geprägt und möglicherweise verfassungswidrig. Eine Dopingfreigabe würde die Chancengleichheit unter den Sportlern erhöhen.

Kolumne

Dossier

Regeln, Regeln, Regeln
Alles geregelt? «Sitz», «Platz» usw. müssen auf Bundesebene schon seit dem 1.1.2017 nicht mehr in einer obligatorischen Hundeausbildung gelernt werden. Bis dies im Kanton Zürich auch für Besitzer von grosswüchsigen Hunden galt, musste noch ein ganzes Jahr vergehen: erst im Januar 2018 wurde das Obligatorium für alle Zürcher Hunde abgeschafft. Bild: Imago / Döhrn.
Regeln, Regeln, Regeln

Die zunehmende Regelungsdichte verhindert freies Handeln. Die Ursachen dafür sind vielfältig, einen Königsweg zur Eindämmung gibt es nicht. Wie reagiert das SECO?

Die Mythenschlucker
Daniel Goetsch, photographiert von Jannis Keil.
Die Mythenschlucker

Wenn die Schweiz über sich und ihre Herkunft diskutiert, tut sie das immer häufiger in erschreckender Einfalt – und verbaut sich damit Teile ihrer Zukunft. Kritik eines mittlerweile ausgewanderten Mittelland-Indianers.

Angst!

Immer wieder erliegen Medien und Politik der Versuchung, den Erfolg über die Bewirtschaftung von Ängsten zu suchen. Statt vernachlässigbare Gefahren heraufzubeschwören, sollten sie die Bürger ermutigen, die Initiative zu ergreifen.