Ausgabe 1038 - Juli 2016

Die Zukunft der Freiheit…

…beginnt beim eigenen Denken. Hans Ulrich Gumbrecht über den Mut zu Risiko und Vielfalt. Ein Beipackzettel für die offene Gesellschaft von morgen.

In dieser Ausgabe

Editorial

Editorial

Endlich Sommerferien, endlich Zeit zu lesen – wobei wir von der Lektüre der meisten Managementratgeber abraten. Denn in puncto Managementtechniken gab es seit den römischen Sklavenhaltern kaum Innovationen. Behauptet jedenfalls der Altertumswissenschafter Jerry Toner. Ja, stimmt ihm Raymond Hofmann zu, allerdings orientieren sich in unseren volatilen Zeiten auch nur noch wirklich schlechte Manager an der Zuckerbrot-und-Peitsche-Methode. […]

Schwerpunkt «Glücksgriffe»

Zuckerbrot und Peitsche
Der altrömische Herd und die heutige Kaffeeküche: wo sich Chef und Angestellte treffen – oder eben Haussklave und Pater familias. Überreste eines Haushalts im antiken Laodikeia, heute Denizli, Türkei / fotolia.
Zuckerbrot und Peitsche

Moderne Managementtechniken als Erfindung des Industriezeitalters? Von wegen! Schon die alten Römer haben sich auf sie verlassen, um ihre Sklaven im Zaum zu halten. Was heutige Manager und antike Sklavenhalter gemeinsam haben.

Dossier «Zukunft der Freiheit»

Aktuelle Debatten

Eine «Science-Armee» für die Schweiz
Der Atlas Unplugged Roboter, von Boston Dynamics im Auftrag der US-amerikanischen Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entwickelt, ist batteriebetrieben und soll auf Katastrophenplätzen eingesetzt werden, die Menschen unzugänglich sind. Bild: Worcester Polytechnic Institute.
Eine «Science-Armee» für die Schweiz

Welche Stärken der Schweiz dienen der künftigen Landesverteidigung? Früher war es die Unberechenbarkeit des Terrains. Heute der Erfindergeist. Wer über die Armee der Zukunft nachdenkt, sollte deshalb nach Kalifornien schauen. Und nach Dübendorf.

Kolumnen

Kultur

Das Prinzip Manifesta
Michel Houellebecq, photographiert von Livio Baumgartner / Manifesta 11.
Das Prinzip Manifesta

Künstler beim Bestatter, Hundesalons in Galerien und ein Gruselopa in der Edelklinik – die Manifesta 11 machtʼs möglich. Aber: hat Zürich diese Art der künstlerischen Strukturförderung wirklich nötig? Einsichten aus dem Kuratorium und der Geschichte einer Wanderbiennale.