Ausgabe 1066 - Mai 2019

Die Ökonomie des Populismus

Was der Aufstieg europäischer Protestparteien mit nationalen Souveränitätsverlusten zu tun hat.

Mit Texten von: Philip Manow, Gil Delannoi, Julie Smith u.v.a.

In dieser Ausgabe

Editorial

Schwerpunkt «Ungleichheit»

Dossier «Souveränismus & Mondialismus»

Eine Einführung:  Wie wollen wir zusammenleben?
Am 24. Dezember 1968 schoss William Anders aus der Apollo 8 eines der ersten farbigen Bilder der Welt aus dem All. Die neue Perspektive war zugleich der Beginn mondialistischen Denkens unter dem Motto «One planet, one society». Bild: NASA Commons.
Eine Einführung: Wie wollen wir zusammenleben?

Über den uralten und doch sehr aktuellen Widerstreit von mondialistischen und souveränistischen Gesellschaftsmodellen.

Die politische Ökonomie  des Populismus
Philip Manow, zvg.
Die politische Ökonomie des Populismus

Der Aufstieg linker und rechter Populisten in Europa hat weniger mit sozialem Abgehängtsein, nackter Dummheit oder politischer Naivität zu tun, als mit den tatsächlichen Souveränitätsverlusten einzelner Staaten und ihrer Ökonomien. Lesen Sie hier die Gedanken des deutschen Politikwissenschafters der Stunde.

Apathy in the UK
Julie Smith. Bild: UK Parliament / CC BY 3.0 Web: creativecommons.org/licenses/by/3.0.
Apathy in the UK

«Mass influx» (Masseneinwanderung), «foreign courts» (fremde Richter) und Souveränität: Der Brexit scheint der rhetorische Zwilling des schweizerischen SVP-Narrativs zu sein. Doch an der Politikverdrossenheit der Bürger und dem Aufstieg populistischer Parteien sind die britischen und europäischen «Mainstream»-Politiker auch selbst schuld.

Aktuelle Debatten

Die Brauerei am Gerichtshof der Vernunft
Audimax der Uni Siegen. Bild: Universität Siegen.
Die Brauerei am Gerichtshof der Vernunft

Der Philosophieprofessor Dieter Schönecker lädt Redner an die Universität ein, die seiner eigenen Definition zufolge Rassisten sind – und beruft sich zur Rechtfertigung auch noch auf Karl Popper. Nicht nur das funktioniert nicht: In der Praxis folgte er keinem seiner Argumente, warum eine solche Veranstaltung von wissenschaftlichem Interesse sein könnte.

Kolumnen

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