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Gold bleibt der Klassiker gegen Marktstress

Der US-Dollar steht unter Abwertungsdruck, der Transatlantikraum rutscht in die Unsicherheit ab. Als Anleger sollte man im Aktienmarkt investiert bleiben und regelmässig zukaufen.

Im aktuell herausfordernden Umfeld ist es entscheidend, sich an die folgenden Kernprinzipien zu halten:

Erstens: Sich nicht verunsichern lassen und langfristig investiert bleiben. Wer nicht investiert, verpasst es, von den langfristig steigenden Märkten zu profitieren. Wer frühzeitig aussteigen will, verliert oft den «Sweet Spot», denn die kräftigsten Aufwärtsbewegungen treten meist unerwartet ein.

Zweitens: Das richtige Timing ist eine Illusion – stattdessen empfiehlt sich das Time-Averaging. Es ist ein bewährter Ansatz, regelmässig, etwa monatlich oder quartalsweise, einen festen Betrag in ETFs zu investieren (Cost Averaging). So verringert man Timing-Risiken und glättet Marktschwankungen.

«Tätigen Sie keine Panikverkäufe, Kurskorrekturen sind normal.»

Drittens: Diversifikation ist ein Muss. In den Kernteil eines breit gestreuten Portfolios gehören unserer Meinung nach unterschiedliche Anlageklassen, Länder und Regionen. Europäische Aktien-ETFs (z.B. SPI, SMI, EuroStoxx 50) setzen stärker auf Gesundheit, Konsum und Finanzen, während der US-Markt mit über 30 Prozent Technologiegewichtung dynamischer ist. Sinnvoll ist eine Mischung aus Swiss Market Index, EuroStoxx 50 und S&P 500 – Letzterer teils währungsgesichert, da der Dollar unter Druck steht. Gold bleibt der Klassiker gegen Marktstress, physisch wie auch via ETF. Kryptowährungen wie Bitcoin können als alternatives Asset im einstelligen Prozentbereich die Strategie ergänzen. Anleihen hingegen bieten im aktuellen Franken-Zinsumfeld kaum Chancen. In einem Zusatztopf würden wir ein ETF auf asiatische Tech-Aktien hinzufügen.

Last but not least: Tätigen Sie keine Panikverkäufe, Kurskorrekturen sind normal. Marktkorrekturen von 10 bis 20 Prozent sind keine Ausnahme, sie gehören zur Marktmechanik. Für den langfristig orientierten Anleger sind sie eher eine Gelegenheit zum Nachkaufen als ein Grund zur Flucht. Historisch gesehen liefern die breit gestreuten Aktienmärkte eine durchschnittliche Nominalrendite von 8 bis 10 Prozent nominal pro Jahr (je nach Markt und Zeitraum).

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