Olga Titus, fotografiert von Florian Kalotay

Geist ist geil

Vier Fragen an Olga Titus.

 

Welches Kulturerlebnis hat Sie zuletzt begeistert und warum?

Das Nehru Science Museum in Mumbai war ein ­kürzlich erlebtes Kulturereignis, welches mich sehr begeistert hat. Die Ästhetik des Museums ist irgendwo zwischen einer Vintage-Labor-Inszenierung und ­kinetisch animierten wissenschaftlichen Grafiken in wunderbaren Dioramen angesiedelt. Sehr ­empfehlenswert.

Welches ältere Werk lohnt sich noch heute bzw. ­immer wieder?

«The Royal Tenenbaums», ein ­grossartiges Werk von Wes Anderson. Und selbst­verständlich auch alle ­seiner anderen Filmprojekte!

Woran fehlt es Ihrer Meinung nach im Kulturbetrieb?

An Mut und Frechheit und Wahrhaftigkeit.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachtkästchen?

«Identitti» von Mithu M. Sanyal – ein grossartiger und witziger Roman zum Thema Cultural Appropriation und imaginierten Identitäten. Sehr erfrischend!

«Facettenreiche Perspektiven
statt monotoner Haltungsjournalismus.»
Peter Hettich, Professor für öffentliches Wirtschaftsrecht,
über den «Schweizer Monat»