Politische Mehrebenensysteme sind in einer globalisierten Welt unabdingbar. Es ist deshalb wichtig, sie so auszugestalten, dass die Gewaltenteilung funktioniert, die knappen Legitimitäts- und Solidaritätsressourcen geschont werden und das Subsidiaritätsprinzip geachtet wird.
Das Deutschschweizer Fernsehpublikum traf am 11. April einen guten Entscheid, als es den elfjährigen Flavio Rizzello aus Thalwil zum Sieger in der Casting-Show «Das grösste Schweizer Talent» wählte. Auch ich war gerührt: der Mini-Star singt wunderschön und geniesst seinen Erfolg souverän. Nach den ersten Emotionen kamen vielen Zuschauern aber wohl moralische und juristische Fragen: Ist […]
Um moderne oder neue Musik geniessen zu können, braucht es kein Kunstbegleitgeschwätz von Kulturverwaltern. Die Lust an der ästhetischen Erfahrung kann jeder selber finden.
Die Erwartungen an die Finma sind riesig. Die Behörde versucht, ihre grosse Verantwortung durch eine exzessive Formalisierung tragbar zu machen. Zudem statuiert sie Exempel an kleineren Fischen, schont aber die grossen.
Das vor 50 Jahren entstandene Geldsystem ohne Deckung hat die Möglichkeiten der Politik, die Währung für ihre Zwecke einzusetzen, vergrössert. Durch die massive Verschuldung und den Inflationsschub stösst es nun an seine Grenzen.