Einladung zur intellektuellen Auffrischung
In einem Lesezirkel werden die grossen Werke liberaler Autoren diskutiert. Bild: Libertäre Partei

Einladung zur intellektuellen Auffrischung

In Debatten kann es mal passieren, dass einem die Argumentationsgrundlagen fehlen. Dem will ein Lesezirkel entgegenwirken.

 

Bei Bei manchen Liberalen stapeln sich die Bücher auf dem Nachttisch. Sie schieben die Lektüre ständig auf. Dagegen soll ein liberaler Lesezirkel wirken, der sich einmal monatlich trifft. Ab Juni werden am Liberalen Institut in Zürich Grundlagenwerke des Liberalismus diskutiert. Zur ersten Sitzung am 7. Juni wird entschieden, mit welchem Titel der Lesezirkel anfängt.

Der Bezug zu aktuellen Themen wie Agorismus, freien Wirtschaftszonen oder auch Staatenlosigkeit dazu beitragen, in zukünftigen Wortgefechten mit Andersgesinnten nicht die Sprache zu verlieren. Diese Absicht kann man nur begrüssen. Sich auf Klassiker zu berufen ist oft eine gute Diskussionsgrundlage. Auch Nichtlibertäre sind willkommen, Werke wie zum Beispiel John Lockes «Two Treatises of Government» (1689), die einen grundlegenden Einfluss auf die Konzeptionen des modernen Staates gehabt haben und als Fundament des Liberalismus gelten, zu besprechen.

Neben der Ernsthaftigkeit soll der Spass nicht zu kurz kommen. Den Sitzungen folgt ein Apéro, was immer eine gute Gelegenheit dafür ist, um sich zu vernetzen. Versprochen wird, dass der Ideenwettbewerb angeheizt wird. Alles inklusive plant der Lesezirkel zwei bis drei Stunden für den Lese- und Austauschabend ein. (lvr)


Für Interessierte geht es hier zu den Kontaktinformationen.

«Abwechslungsreich,
neugierig und unberechenbar.»
Oliver Zimmer, Historiker,
über den «Schweizer Monat»